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Spanish F1 Grand Prix - Qualifying
Red Bulls Führungsriege ist nach der Qualifikation in Monaco zwiegespalten: Teamchef Christian Horner und Helmut Marko © Getty Images
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Sebastian Vettel kann sich vor dem Großen Preis von Monaco eine Spitze gegen Lewis Hamilton nicht verkneifen. Der Brite dagegen attackiert Red Bull. Die Stimmen.

Lewis Hamilton kann sich nach Startplatz drei eine Spitze gegen Red Bull, die mit Pole-Setter Daniel Ricciardo das Monaco-Wochenende bisher nach Belieben dominieren, nicht verkneifen.

Sebastian Vettel hat indes keine Furcht vor Weltmeister Hamilton, der schräg nach hinten versetzt am Sonntag in seinem Rücken starten wird. (DATENCENTER: Das Qualifying-Ergebnis)

Red Bulls Motorsportchef ist nicht gerade amüsiert über den Unfall seines Piloten Max Verstappen im dritten Training.

SPORT1 fasst die Stimmen zum Qualifying von RTL und Sky zusammen. 

Daniel Ricciardo (Red Bull), Startplatz 1: "Wir haben bisher alles richtig gemacht, jetzt müssen wir den Job nur noch zu Ende bringen"

Sebastian Vettel (Ferrari), Startplatz 2: Wenn Daniel keinen guten Start hat und wir einen sehr guten Start, können wir vorbeikommen. Die Reifen sind zwar dieses Jahr etwas kritisch, aber Monaco ist prädestiniert für einen Stopp. Ich glaube eher nicht, dass von Hamilton Gefahr ausgeht. Wir orientieren uns nach vorne, müssen uns von der Pace her nicht verstecken."

Lewis Hamilton (Mercedes), Startplatz 3: "Daniel (Ricciardo, d. Red.) hat einen guten Job gemacht, Ich habe alles gegeben, aber sie hatten die Pace. Aber es ist egal, dass Red Bull hier schneller ist, es gibt genug andere Strecken, die nicht so langsam sind und uns liegen. Hauptsache wir haben da die Oberhand."

zum Rennen am Sonntag: Ich hoffe, dass wir über die Boxenstopps nach vorne kommen. Am Start haben wir auch eine Chance, Sebastian zu überholen. Wahrscheinlich ist, dass viele auf eine Ein-Stopp-Strategie setzen. Ich werde kämpfen und alles geben. Es ist noch ein langes Rennen morgen, wir werden sehen, was da noch möglich ist."

Kimi Räikkönen (Ferrari), Startplatz 4: "Wenn wir alle Antworten hätten, müssten wir jetzt nicht darüber reden. Ich bin nicht zu hundert Prozent zufrieden, weil da schon ein großer Zeitunterschied besteht. Im Rennen müssen wir clever sein und schauen, welche Möglichkeiten sich ergeben."

Max Verstappen, (Red Bull), Startplatz 20, zum Crash im Abschlusstraining: "Ich war etwas überrascht vom langsameren Auto, aber das ist keine Entschuldigung, und ich habe die Wand berührt. Ich kann es im Moment nicht erklären."

Christian Horner, Red-Bull-Teamchef, zu Max Verstappen: "Sollte er noch in die Top 10 kommen, wäre das ein gutes Ergebnis. Hier kannst du auch Glück haben – und wir haben ein sehr schnelles Auto. Wir werden alles versuchen, um zum Beispiel bei der Strategie ein bisschen einen anderen Weg zu gehen."

zu dessen verpatzten Qualifying: "Als wir das Auto anließen, entdeckten wir ein Ölleck im Getriebe. Das war es dann:"

Helmut Marko, Red-Bull-Sportchef: "Ich bin sehr, sehr glücklich über Ricciardo. Ich habe ihm gesagt, er wird dreieinhalb Zehntel vorne sein. Das ist ungefähr eingetreten. Man sieht, welches Potenzial in dem Auto steckt, und Ricciardo hat das super gemacht. Aber ein Auto auf Platz eins und eines ganz am Ende des Feldes, das ist leider die bittere Pille."

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