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Auch aus den Team-Garagen sind die Bildschirme nicht wegzudenken
Auch aus den Team-Garagen sind die Bildschirme nicht wegzudenken © Getty Images
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Die Schwierigkeiten mit dem Abo-Stream der Formel 1 reißen nicht ab. Abonnenten bekommen ihr Geld teilweise zurück. Der F1-Pressechef zieht einen Vergleich mit dem Sport.

Nach dem Fehlstart des neuen F1 TV erhalten die Abonnenten des kostenpflichtigen Livestreaming-Dienstes der Motorsport-Königsklasse ihr Geld teilweise zurück.

Dies teilten die Macher der Plattform am Sonntag allen Abonnenten des Premium-Angebots F1 TV Pro mit. Die Rückzahlung des Betrags für zwei Wochen Abo erfolge automatisch.

Abonnenten beklagten bei der Premiere beim Großen Preis von Spanien immer wieder Fehlermeldungen und Probleme beim Laden. Somit war das Verfolgen der Live-Übertragungen nur einschränkt möglich.

"Wir sehen das wie im Motorsport: In einem Rennen hat man einen Motorschaden, aber im nächsten kann man es aufs neue versuchen und sogar gewinnen", sagte Formel-1-Pressechef Luca Colajanni zu Auto Bild Motorsport.

Damit setzt sich die Pannenserie von F1 TV fort, nachdem der Dienst wegen technischer Schwierigkeiten erst beim fünften Grand-Prix-Wochenende der Saison 2018 online ging. Ursprünglich hatte Formel-1-Eigner Liberty Media geplant, F1 TV Pro beim Saisonstart in Melbourne Ende März zu starten.

Mit der Option F1 TV Pro erhalten Fans die Möglichkeit, sämtliche Rennen aus verschiedenen Perspektiven sowie weiteren exklusiven Einstellungen zu verfolgen.

Die preisgünstigere Option F1 TV Access beinhaltet lediglich eine kommentierte Audiospur sowie verschiedene Livedaten und Zusammenfassungen der einzelnen Sessions. Die Kommentare werden von den übertragenden Sendern übernommen, in Deutschland also von RTL.

Die Kosten für F1 TV Pro belaufen sich in Deutschland auf 7,99 Euro bei monatlicher Zahlweise und Buchung (kein Abo) beziehungsweise regulär 64,99 Euro im Jahresabo.

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