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Bahrain, Ferrari, Vettel
Bahrain, Ferrari, Vettel © Getty Images
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Manama - Um die Zukunft von Sebastian Vettel gibt es einige Gerüchte. Der Ferrari-Fahrer verrät nun, unter welchen Bedingungen er der Formel 1 den Rücken kehren wird.

Sebastian Vettel gehört seit mehr als zehn Jahren zur Formel 1. Weil er schon so lange dabei ist, kennt er den Formel-1-Zirkus wie nur wenige. Doch wie sieht die Zukunft des inzwischen 31-jährigen Ferrari-Piloten aus?

In einem Interview mit Times hat er sich nun dazu geäußert. "Mein Vertrag läuft bis 2020. Ich bin mir sicher, dass ich dieses Jahr und nächstes Jahr unbedingt fahren will", sagte der vierfache Titelträger Sebastian Vettel. "Und danach weiß ich nicht, wie die Regeln aussehen werden. Bisher weiß das niemand."

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Wie es für den Heppenheimer weitergeht, ist also nicht nur an die Erfolge geknüpft. Es geht für ihn auch darum, in welche Richtung sich die Formel 1 entwickelt. Kürzlich wurden Pläne vorgestellt, in Zukunft vermehrt auf Einheitsteile zu setzen.

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"Viele der Werte, die mal vorhanden waren, sind heute nur noch teilweise da. Die Formel 1 ist jetzt mehr eine Show und ein Business als Sport. Das lässt sich vielleicht auch über andere Sportarten sagen, aber dort überträgt sich das womöglich nicht so sehr auf den einzelnen Sportler wie in der Formel 1", sagt Vettel.

Vettel: Regeländerungen teuer und sinnlos

Vettel hat eine klare Meinung über das Formel-1-Management. "Wir verschwenden Zeit und Energie auf Regeln, die einfach nur teuer sind – für nichts", lautet seine Kritik. 

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Schon zu seiner Zeit bei Red Bull hatte Vettel offenbar überlegt, ob er seine Karriere beenden soll. Und schon damals hatten Regeländerungen desillusioniert.

"Es gab im vergangenen Jahr eine Phase, in der er darüber nachdachte, ob er aufhören möchte oder nicht, ob er noch die gleiche Freude daraus zieht und weitermachen möchte", sagte sein ehemaliger Teamchef Christian Horner im Jahr 2015.

Vettel will Ferrari erst einmal treu bleiben

Sebastian Vettel scheint derzeit die besten Chancen auf den WM-Titel zu haben, seitdem er vor der Saison 2015 zu Ferrari gewechselt ist.

Beobachter hatten spekulieren, dass ein Verbleib von Vettel bei Ferrari und in der Formel 1 auch davon abhängt, ob es ihm gelingt, den ersten Titel für die Roten zu holen. Vettels aktuelles Bekenntnis zeigt aber, dass er offenbar auch nach einer möglichen Niederlage in diesem Jahr weiter motiviert wäre, 2020 noch einmal anzugreifen. 

Während Vettels Vertrag 2020 ausläuft, ist Charles Leclerc länger an die Scuderia gebunden. Er wird bis mindestens 2022 für das Team an den Start gehen.

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