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Formel 1, Ferrari, Italien, Monza
Formel 1, Ferrari, Italien, Monza © Getty Images
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München - Ross Brawn will die Anzahl der Rennen weiter erhöhen - und zerstreut Bedenken. Die Zukunft von Traditionskursen wie Silverstone und Monza scheint gesichert.

Auch wenn es einmal so ausgesehen hatte: Selbst mit jährlich 21 Grand Prix im Formel-1-Kalender ist die Maximalgrenze noch längst nicht erreicht. Das hat Ross Brawn vor dem Rennen von Bahrein am Sonntag (Formel 1, Großer Preis von Bahrain, Sonntag ab 17.10 Uhr im LIVETICKER) nun im Interview mit dem britischen Fernsehsender Sky gesagt.

Geht es nach dem Formel-1-Management, dem Brawn als Sportchef angehört, soll die F1 noch um zwei bis drei weitere Renn-Hochkaräter aufgestockt werden. Es seien noch ein weitere "spannende Rennen in der Pipeline", meinte der Brite.

Was bedeutet: 2021 wird es erstmals ein Rennen in Vietnam geben. Auf den Straßen der Hauptstadt Hanoi sollen sich die Piloten auf einer Highspeed-Strecke duellieren. Bis zu 335 km/h dürften dabei dann laut den Simulationen erreicht werden.

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Zur Erinnerung: Seit dem vergangenen Jahr bestreitet die Königsklasse des Motorsports zwar bereits 21 Rennen. Das brachte den Organisatoren Kritik ein, denn: Insbesondere kleine und finanzschwache Teams monierten, nun noch häufiger von Strecke zu den Strecken dieser Welt reisen zu müssen.

Bis zu 25 Grand Prix möglich

Dennoch: Die bestehenden Verträge zwischen dem Formel-1-Management und den Teams lassen es zu, bis zu 25 Rennen pro Jahr durchzuführen. Dafür gab es Kritik von den Fahrern.

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Immerhin: Damit sich der zusätzliche Aufwand in Grenzen hält, sollen die Rennwochenenden in ihren Abläufen verändert werden. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Fans die Autos seltener an auf der Strecke sehen werden. Vielmehr geht es darum, Sperrstunden und Parc-Fermé-Regeln auszuweiten.

Hoffnung für Traditionsstrecken

"Wir glauben, wir können das den Teams zumuten, wenn es uns gelingt, die Rennwochenenden an sich zu straffen", so Brawn.

Der F1-Lenker macht dabei auch denjenigen Hoffnung, die Formel-1-Autos lieber auf traditionellen Kursen sehen: "Ich wäre überrascht, wenn wir eines der aktuellen Rennen verlieren würde", sagte er.

Aktuell haben unter anderem Hockenheim, Silverstone und Monza noch keinen Vertrag für das kommende Jahr. Auch hinter den Rennen in Mexiko-Stadt und Barcelona steht derzeit noch ein Fragezeichen.

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