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Charles Leclerc legt im letzten freien Training vor dem Rennen in Singapur die beste Zeit hin
Charles Leclerc legt im letzten freien Training vor dem Rennen in Singapur die beste Zeit hin © Getty Images
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Charles Leclerc sorgt im letzten freien Training vor dem Qualifying zum Großen Preis von Singapur für eine Überraschung. Lewis Hamilton hat das Nachsehen.

Ferrari-Pilot Charles Leclerc hat im letzten freien Training zum Großen Preis von Singapur überraschend die Bestzeit gesetzt.

Der in den vergangenen beiden Rennen siegreiche Monegasse war am frühen Samstagabend (Ortszeit) mit seiner Rundenzeit von 1:38,192 Minuten nicht zu schlagen - obwohl der verwinkelte Stadtkurs in der südostasiatischen Hafenstadt dem Ferrari eigentlich nicht entgegenkommt.

Mit 0,207 Sekunden Rückstand auf Leclerc belegte Weltmeister und WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton (Großbritannien) im Mercedes den zweiten Rang. Am Freitag noch hatte der 34-Jährige den Ton angegeben. 

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Dritter wurde Leclercs kriselnder Teamkollege Sebastian Vettel, der viermalige Formel-1-Champion aus Heppenheim musste sich seinem jungen Teamkollegen deutlich um 0,619 Sekunden geschlagen geben.

Probleme hatten ebenfalls sowohl der WM-Zweite Valtteri Bottas (Finnland) im zweiten Mercedes (+0,693) als auch der hochgewettete Red-Bull-Rennstall.

Verstappen verliert Duell mit Teamkollegen

Dessen Top-Pilot Max Verstappen (Niederlande) war bei seinem besten Versuch 1,174 Sekunden langsamer als Leclerc - der zweimalige Saisonsieger musste sich dabei auch seinem neuen Teamkollegen Alexander Albon (Thailand/+1,066) knapp geschlagen geben.

Der Emmericher Nico Hülkenberg wurde Neunter mit 1,926 Sekunden Rückstand auf die Spitze. Der 32-Jährige hofft noch auf ein Cockpit für 2020, nachdem sein auslaufender Vertrag bei Renault nicht verlängert wird. 

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Allerdings lässt diese Einheit in der Abenddämmerung nur bedingt Rückschlüsse auf die Kräfteverhältnisse im Qualifying (15.00 Uhr MESZ) und Rennen (Sonntag, 14.10 Uhr MESZ) zu.

Diese Einheiten finden jeweils weit nach Einbruch der Dunkelheit komplett unter Flutlicht und bei anderen Streckenbedingungen statt. Zudem sorgte ein Abflug des Mexikaners Sergio Perez im Racing Point für eine gut achtminütige Unterbrechung.

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