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Lewis Hamilton liegt nur noch einen Titel hinter Michael Schumacher. Für Eddie Jordan hat der Brite ihn bereits überholt und begründet das mit Vertragsdetails.

Michael Schumacher oder Lewis Hamilton - wer ist der beste Fahrer aller Zeiten?

Die meisten würden wohl Schumacher sagen - doch ausgerechnet dessen Ex-Boss Eddie Jordan sieht das anders. "Ich glaube, dass Lewis Michael schon übertroffen hat", sagte Jordan im Gespräch mit talkSPORT.

Zwar liegt Lewis Hamilton mit sechs WM-Titeln noch einen hinter dem deutschen Rekordweltmeister - laut Jordan hat sich der Brite diese Titel aber alleine erkämpft, während Schumacher ohne die massive Unterstützung seiner Teams nicht so erfolgreich gewesen wäre.

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"Wenn wir einen Vertrag mit Michael gemacht haben, hatte der Bedingungen drin", erklärte der ehemalige Besitzer von Jordan Grand Prix.

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Jordan: Bottas hätte Schumacher nie überholen dürfen

"Was wir vergangene Woche in Austin gesehen haben, wäre da wahrscheinlich nicht erlaubt gewesen", führte der 71-Jährige weiter aus und spielt damit auf den Sieg von Hamiltons Teamgefährte Valtteri Bottas an, bei dem der Finne Hamilton sogar auf der Strecke überholen durfte.

Während der Finne und der nun sechsmalige Weltmeister Hamilton um den Sieg fighteten, habe sich Schumacher vertraglich seinen Nummer 1-Status im Team zusichern lassen.

"Wenn Lewis im Vertrag die gleichen Bedingungen stehen hätte wie Michael, dann hätte ihn Bottas nicht überholen dürfen", glaubt Jordan.

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Nummer 1-Status als Makel auf Schumacher-Karriere

Diese Tatsache liegt auch als Schatten auf der Rekordbilanz des Kerpener - zumindest, wenn es nach Jordan geht.

"Das ist, finde ich ein Makel an Michael. Sieben WM-Titel - aber wie viele hätte er gewonnen, wenn er nicht die bedingungslose Unterstützung der anderen Leute im Team gehabt hätte? Und da rede ich nicht nur von den Teammitgliedern, sondern auch vom anderen Fahrer."

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Daher steht Hamilton in seiner persönlichen Rangliste eindeutig über Michael. "Lewis ist meiner Meinung jetzt schon in einer anderen Liga", betonte er und das obwohl, er sich selbst in dieser Causa nicht als unparteiisch sieht: "Michael hat bei mir angefangen, insofern bin ich da ein bisschen voreingenommen."

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