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Formel-1-Boss Chase Carey stellt in einem Interview klar, dass einzelne Coronafälle nicht zu einer Rennabsage führen müssen. Tests sollen für Sicherheit sorgen.

Die Formel 1 will sich beim verspäteten Start ihrer Saison nicht von möglichen einzelnen Coronafällen zurückwerfen lassen. Das sagte Serienchef Chase Carey im Gespräch mit der offiziellen Plattform f1.com.

Ähnlich wie in der Fußball-Bundesliga sollen engmaschige Tests bei den Teams für Sicherheit sorgen, wenn die Autos ab dem 5. Juli in Österreich unter Ausschluss der Fans wieder auf die Strecke gehen.

"Wir testen vor der Anreise, an der Strecke wird es alle zwei Tage weitere Tests geben", sagte Carey, fügte aber an: "Eine einzelne Infektion wird nicht zur Absage eines Rennens führen. Die Teams werden die Möglichkeit haben, Infizierte in Quarantäne zu schicken und sie an der Strecke zu ersetzen. Wenn ein Fahrer positiv getestet wird, gibt es Ersatzpiloten."

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Team-Rückzug führt nicht zwingend zu Absage

Auch der mögliche Rückzug eines ganzen Teams wegen mehrerer Coronafälle würde nicht zwingend die Absage des Rennens zur Folge haben, sagte Carey. Noch zum Saisonauftakt war dies geschehen. Der Große Preis von Australien wurde kurz vor Beginn des ersten Trainings abgesagt, weil ein McLaren-Mitarbeiter positiv getestet wurde.

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Die Formel 1 hatte am Dienstagmittag ihren Plan für die ersten acht Saisonrennen verkündet. Weltmeister Lewis Hamilton (Mercedes), Ferrari-Star Sebastian Vettel und Co. starten mit fast viermonatiger Verspätung bei einem Doppelrennen in Österreich (5. und 12. Juli).

Um in dieser Saison noch dringend benötigtes Geld von den TV-Rechteinhabern zu erhalten, will die Serie bis zum Jahresende noch 15 bis 18 WM-Läufe absolvieren.

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