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Spielberg - Während Mercedes dank Lewis Hamilton sich auch für das zweite Rennen in Österreich die Pole sichert, erlebt Ferrari mit Sebastian Vettel das nächste Debakel.

Was für ein bärenstarker Auftritt von Lewis Hamilton beim Qualifying zum zweiten Saison-Grand-Prix in der Formel 1 - für Ferrari gab es dagegen das nächste Debakel. (Das Qualifying zum Nachlesen im TICKER)

In der durch Starkregen enorm beeinträchtigten Zeitenjagd im österreichischen Spielberg hat sich Weltmeister Hamilton die 89. Pole Position seiner Karriere gesichert - mit einer unfassbaren Traumrunde.

Der Brite verwies Red-Bull-Pilot Max Verstappen (Niederlande) und den Spanier Carlos Sainz im McLaren auf Rang drei. Hamiltons Vorsprung auf Verstappen betrug unglaubliche 1,2 Sekunden. (Formel 1: Großer Preis der Steiermark am Sonntag ab 15.10 Uhr im LIVETICKER)

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Vierter wurde Auftaktsieger Valtteri Bottas (Finnland) im zweiten Silberpfeil. (Das Qualifying-Ergebnis aus Spielberg)

Vettel und Ferrari erneut chancenlos

Erwartungsgemäß hatte Sebastian Vettel als Zehnter einmal mehr mit den vorderen Platzierungen nichts zu tun.

Der am Saisonende scheidende Ferrari-Pilot war wie schon beim ersten Rennen in Spielberg in der Vorwoche chancenlos. Einziger Trost: Im Gegensatz zum vergangenen Wochenende erreichte der Heppenheimer diesmal Q3 der zehn schnellsten Piloten und bezwang seinen Teamkollegen. (Rennkalender 2020 der Formel 1)

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"Das Auto war nicht gut für Regen abgestimmt, es war unheimlich schwer, die Reifen zum Arbeiten zu bekommen. Die Sicht war für alle schwer, aber unter dem Strich waren wir nicht schnell genug, um den Speed mitzugehen, den die Jungs vorne hatten", zeigte sich Vettel bei Sky enttäuscht bis resigniert.

"Wir versuchen alles zu geben und uns zu steigern", meinte der 35-Jährige mit Blick auf den Sonntag und fügte hinzu: "Natürlich haben wir den Anspruch, weiter vorne zu sein. Aber man kann keine Quantensprünge erwarten."

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Strafe für Leclerc - Hamilton stark

Umso bitterer für Ferrari: Vettels Teamkollege Charles Leclerc (Monaco), noch Überraschungszweiter im ersten Rennen, war in Q2 gescheitert und zunächst als Elfter ausgeschieden. Damit nicht genug: Weil er zuvor Daniil Kwjat (Toro Rosso) blockiert hatte, wurde der Monegasse nach Entscheidung der Rennleitung bestraft und in der Startaufstellung um drei Plätze zurückgestuft, geht damit nur von Startplatz 14 ins Rennen.

Besser machte es Hamilton: "Das Wetter war sehr schwierig für uns alle. Aber das ist Racing... Ich hatte einen heiklen Moment in der vorletzten Runde, da ist mir das Herz kurz in der Hose gerutscht. Das Rennen wird schwierig."

Am Samstag hatte der Regen am Vormittag eingesetzt und war immer heftiger geworden. Der Kurs stand an vielen Stellen unter Wasser, das dritte Training am Mittag wurde abgesagt. Zuvor war bereits das Rennen der Rahmenserie Formel 3 abgebrochen worden.

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