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Mick Schumacher muss auf sein Debüt in der Formel 1 warten
Mick Schumacher muss auf sein Debüt in der Formel 1 warten © Imago
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Das Debüt von Mick Schumacher in der Formel 1 verzögert sich erst, weil das Wetter am Nürburgring nicht mitspielt. Dann kommt die Absage.

Das Trainingsdebüt von Mick Schumacher in der Formel 1 fällt aufgrund des schlechten Wetters am Nürburgring ins Wasser. 

Die Rennleitung entschied, den Start der für 11 Uhr angesetzten Einheit mehrfach zu verschieben, um 12 Uhr kam dann die endgültige Absage für das erste Training. Für das zweite Training ist Schumacher nicht vorgesehen, er muss seinen ersten Anlauf in der Königsklasse zu einem vorerst unbekannten Zeitpunkt nachholen. 

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Alfa-Romeo-Teamchef Fred Vasseur erklärte am Freitag bei Sky: "Das erste Training ist abgesagt. Wir haben also keine Gelegenheit mehr, ihn ins Auto zu setzen. Das ist sehr schade. Er hat eine gute Vorbereitung gemacht, war engagiert und es ist wirklich schade für ihn. Aber wir werden eine Lösung finden. Im zweiten Training kann er nicht fahren, das wäre zu kompliziert. Ich möchte jetzt noch keine Entscheidung treffen. Wir werden ihn ganz sicher noch in der Zukunft sehen."

Darüber hinaus befeuerte er mit brisanten Aussagen die Gerüchte um eine baldige Beförderung Schumachers zum Stammpiloten. "Wir werden ihn ganz sicher bald in der Formel 1 sehen", sagte der Franzose - trotz seiner Maske mit einem gut erkennbaren Grinsen.

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"Ich denke, wir stehen kurz vor einer Entscheidung, was unsere Fahrer für nächstes Jahr betrifft. Mick ist natürlich eine Option, es liegt aber auch an Ferrari, da eine Entscheidung zu treffen", erklärte Vasseur weiter. 

Ähnlich äußerte sich auch Ferrari-Teamchef Mattia Binotto zu Schumacher. "Ich denke, er wird bald in die Formel 1 kommen", sagte der Italiener am Randes des Großen Preises der Eifel (Sonntag, 14.10 Uhr) am Sky-Mikrofon. "Wir werden in den kommenden Wochen entscheiden, was das Beste für ihn und die anderen Akademie-Fahrer in der Formel 2 ist. Wir brauchen ein paar Tage, um darüber nachzudenken." 

Rettungshubschrauber als Knackpunkt

Das Problem am Freitag: Angesichts von Dauerregen und Nebel in der Eifel könnte der Rettungshelikopter nicht starten - dies aber ist Bedingung für den Rennbetrieb. 

Der 21-jährige Schumacher sollte in der ersten Trainingseinheit am Freitag erstmals unter Wettkampfbedingungen einen Formel-1-Boliden bewegen. 

Sein Alfa Romeo mit der Startnummer 37 blieb aber wie alle anderen Rennwagen in den Garagen.

Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher hätte am Freitagvormittag den Alfa-Stammfahrer Antonio Giovinazzi vertreten, den Teamkollegen von Kimi Räikkönen. Es gilt als wahrscheinlich, dass Schumacher, derzeit Spitzenreiter der Formel 2, den Italiener zur Saison 2021 gänzlich ersetzen wird.

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