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Der Neustart von Sebastian Vettel im Aston Martin wird von technischen Problemen überschattet - wertvolle Erkenntnisse gehen verloren.

Die Konkurrenz fegte über die Rennstrecke in Bahrain, sammelte Kilometer, Daten und Erfahrungen für die neue Formel-1-Saison.

Sebastian Vettel saß zeitgleich am Mittagstisch, gönnte sich eine Zwischenmahlzeit, was sollte er auch anderes tun: Der Neustart im Aston Martin läuft für den Ex-Weltmeister äußerst schleppend an. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

"Das war kein Tag der guten Nachrichten", sagte Vettel am Samstag, als die "echte" Mittagspause begonnen hatte. Am Vormittag wollte er eigentlich seinen neuen Boliden kennenlernen, aufgrund von Getriebeproblemen reichte es aber gerade mal für zehn ziemlich langsame Proberunden.

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Und die Uhr tickt, zwei Drittel der Tests sind bereits gelaufen. "Wir haben nicht viel Zeit", sagte er, "hoffentlich läuft es am Sonntag besser, damit wir das wieder aufholen können. Wir müssen jetzt mit dem arbeiten, was wir haben."

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Und das ist bislang nicht allzu viel. Schon am Freitag verlor das Team, das bis zur vergangenen Saison noch Racing Point hieß, wegen Elektronikproblemen Zeit. (SERVICE: Die Autos der Formel 1 2021: Termine und Zeitplan der Präsentationen)

Immerhin, sagte Vettel, "das Auto fühlt sich vielversprechend an". Es sei ein völlig anderes als der Ferrari, den er bis zur vergangenen Saison fuhr, eine Wertung wollte Vettel ausdrücklich noch nicht vornehmen.

Bei der Scuderia kam er zuletzt offensichtlich nicht mit der Fahrweise des Autos zurecht. Fragen, ob der Aston Martin ihm nun grundsätzlich besser liege, wich Vettel immer wieder aus: "Ich brauche noch Zeit, um mich an die Details zu gewöhnen."

Bevor am Wochenende des 28. März ebenfalls in Bahrain die Saison startet, bleibt Vettel dafür nur noch der Sonntag. (NEWS: Alles zur Formel 1)

Sebastian Vettel beim zweiten Tag der Testfahrten in Bahrain
Sebastian Vettel beim zweiten Tag der Testfahrten in Bahrain © Imago

Schumacher bei Haas am fleißigsten 

In diesem Jahr will Aston Martin die guten Eindrücke der vergangenen Saison bestätigen, erneut um Podestplätze und vereinzelt sogar um Siege fahren. (Daniel Ricciardo im SPORT1-Interview: So erschrak mich Teamkollege Vettel)

Um viel weniger geht es für Mick Schumacher beim Hinterbänkler-Team Haas. Der Rookie kam aber am Samstag erstmals richtig ins Rollen, der US-Rennstall hatte über Nacht offenbar gute Arbeit gemacht.

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Noch am Freitag hatten Schumacher Hydraulikprobleme ausgebremst, am Samstag kam er gemeinsam mit Teamkollege Nikita Masepin auf 164 Runden, kein anderes Team war so lange auf der Strecke.

Lewis Hamilton landet mit Mercedes im Kiesbett

Dass reibungslose Tests nicht selbstverständlich sind, zeigte indes auch Mercedes. Das Werksteam hatte am Freitag wegen eines Getriebewechsels mit Abstand am wenigsten Zeit auf der Strecke verbracht. 

Am Samstag kam Rekordweltmeister Lewis Hamilton nun auf gute 58 Runden, Probleme gab es aber noch immer: Der W12 rutschte erneut stark, landete im Kiesbett und musste per Kran geborgen werden.

Erst am Nachmittag absolvierte Valtteri Bottas die erste wirklich erfreuliche Session für die Titelverteidiger: Der Finne war Tagesschnellster und kam dabei auf ordentliche 57 Runden.

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