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Sebastian Vettel (M.) und Aston Martin stehen im Fokus
Sebastian Vettel (M.) und Aston Martin stehen im Fokus © AFP/SID/MIGUEL MEDINA
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In der Formel 1 braut sich ein Streit über neue Aerodynamik-Regeln zusammen - und Sebastian Vettel steht indirekt im Mittelpunkt.

In der Formel 1 braut sich ein Streit über neue Aerodynamik-Regeln zusammen - und Sebastian Vettel steht indirekt im Mittelpunkt. Aston Martin, der schwächelnde neue Rennstall des viermaligen Weltmeisters, fühlt sich durch das veränderte Reglement benachteiligt und will das Gespräch mit dem Automobil-Weltverband FIA suchen. Im Raum steht auch ein Protest.

"Die Absicht ist, zu sehen, ob man noch etwas ändern kann, um das auszugleichen", sagte Teamchef Otmar Szafnauer am Samstag am Rande des Qualifyings zum Großen Preis der Emilia-Romagna in Imola bei Sky: "Darüber muss man diskutieren."

Aston Martin, das im letzten Jahr unter dem Namen Racing Point um WM-Platz drei kämpfte, verfolgt wie Mercedes eine Philosophie mit niedrigem Anstellwinkel des Autos - angesichts einer von der FIA geforderten Änderung am Unterboden ein Nachteil.

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Andere Teams reagierten irritiert. "Ich kann das alles nicht nachvollziehen", sagte AlphaTauri-Teamchef Franz Tost: "Das Reglement wurde von allen technischen Direktoren abgesegnet. Das ist diskutiert worden." Der Ansatz, die Regeln ändern zu wollen, weil das Auto nicht so schnell sei, sei "Blödsinn". Sein Red-Bull-Kollege Christian Horner stimmte zu und bezeichnete die Forderung als "naiv".

Toto Wolff, als Motorsportchef bei Mercedes ebenfalls negativ betroffen, zeigte dagegen Verständnis. Er wolle nicht sofort nach einem Foul rufen, wenn eine Regeländerung in Kraft trete. Sie habe aber zu einem Nachteil geführt. "Ich verstehe, dass sie auf der Palme sind", sagte Wolff.

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