Nach Skandal-Attacke - Fenati ist seinen Job los
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Motorrad-Rowdy Romano Fenati äußert sich erstmals zu seiner Skandal-Attacke. Er entschuldigt sich bei der Sportwelt, macht aber auch seinem Rivalen Vorwürfe.

Motorrad-Pilot Romano Fenati hat nach seiner lebensgefährlichen Aktion gegen einen Konkurrenten beim Grand Prix von San Marino Reue gezeigt.

"Ich entschuldige mich bei der Sportwelt", ließ er mitteilen: "Heute morgen bin ich mit klarem Kopf aufgewacht und wünschte, es wäre alles nur ein böser Traum."

Die Aktion sei "schändlich" gewesen, "ich war kein Mann. Ein Mann hätte das Rennen beendet, um anschließend zur Rennleitung zu gehen."

Manöver von Manzi als Auslöser

Am Sonntag hatte Fenati im Moto2-Rennen seinem Landsmann Stefano Manzi beim Überholvorgang bei über 200 km/h in die Vorderradbremse gegriffen. Durch Fenatis Attacke hatte Manzi kurz die Balance verloren, hielt sich aber auf seiner Maschine

Auslöser sei laut Fenati ein "gefährliches, provokantes" Manöver von Manzi auf der Strecke gewesen.

Er selbst habe dann aber ein "furchtbares Bild von mir und dem Sport gesendet. Ich bin eigentlich nicht so, wer mich kennt, weiß das."

Zukunft in Moto2 unklar

Zuvor hatte sein Team Marinelli Snipers die Vertragsauflösung verkündet.

"Wir werden die Zusammenarbeit aufgrund seines gefährlichen Verhaltens beenden", hieß es in dem Statement: "Er hat das Leben eines anderen Fahrers riskiert, das kann nicht entschuldigt werden."

Die Zukunft Fenatis in der Moto2 ist unklar.

Denn auch sein geplanter Wechsel 2019 zum Forward Racing Team, für das ausgerechnet Manzi fährt, wird sich wohl ebenfalls zerschlagen.

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