Nach Skandal-Attacke - Fenati ist seinen Job los
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Erster Lichtblick für Motorrad-Rambo Romano Fenati: Nach seiner Bremshebel-Attacke verzichtet sein Rivale Stefano Manzi auf eine Anzeige.

Mit seinem Griff in die Bremse seines Konkurrenten Stefano Manzi sorgte Moto2-Pilot Romano Fenati am Wochenende für einen beispiellosen Skandal - und steht wohl vor dem Nichts.

Zumindest wird der Italiener nun nicht auch noch verklagt. 

Sein Opfer Stefano Manzi wird auf eine Anzeige gegen seinen Rivalen verzichten. "Stefano wird keine rechtlichen Schritte vornehmen", erklärte Milena Körner, Teamchefin von Manzis Rennstall gegenüber der Bild. 

Team von Fenati löste Vertrag auf

Nach der Attacke hatte sein aktueller Rennstall Marinelli Snipers den Vertrag mit ihm mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Auch der Motorrad-Hersteller MV Agusta, zu dem er in der kommenden Saison hätte wechseln sollen, will ihn verstoßen.

Forward-Boss Giovanni Cuzari: "Das Verhalten von Romano Fenati ist nicht mit den sportlichen Werten von Forward Racing kompatibel. Unser Sport ist so schon gefährlich genug und jede Handlung, die das Risiko für die Fahrer erhöht, ist nicht tolerierbar." Auch Sponsoren haben sich abgewendet, Verträge gekündigt.

Fenati vor unsicherer Zukunft

Fenati selbst äußerte sich am Montag erstmals und präsentierte sich reumütig. "Ich entschuldige mich bei der Sportwelt", ließ er mitteilen: "Heute morgen bin ich mit klarem Kopf aufgewacht und wünschte, es wäre alles nur ein böser Traum." Die Aktion sei "schändlich" gewesen, "ich war kein Mann. Ein Mann hätte das Rennen beendet, um anschließend zur Rennleitung zu gehen."

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