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Marijan Griebel fährt bei der Rallye Deutschland einen Citroen DS3 WRC
Marijan Griebel fährt bei der Rallye Deutschland einen Citroen DS3 WRC © Marijan Griebel
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Marijan Griebel wird bei der Rallye Deutschland mit einem Citroen DS3 WRC an den Start gehen: Lokalmatador peilt die Top 10 an

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Bei der Rallye Deutschland (16. bis 19. August) wird ein einheimischer Fahrer in der Top-Klasse der World-Rally-Cars an den Start gehen. Marijan Griebel wird beim deutschen Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC), der durch seine Heimatregion führt, einen Citroen DS3 WRC pilotieren. Für den 29-jährigen wird es der erste WM-Start in einem WRC-Auto sein, wenn auch in einem der früheren Generation.

"Damit geht für mich ein langgehegter Traum in Erfüllung", freut sich Griebel. "Beim deutschen Weltmeisterschaftslauf, der direkt in meiner Heimat stattfindet, mit einem World-Rally-Car an den Start zu gehen ist eine grandiose Sache für mich." Am vergangenen Wochenende konnte Griebel bei der Rallye Luxemburg erste Erfahrungen mit dem DS3 WRC sammeln und gewann dort souverän.

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"Ich bin in Luxemburg super mit dem Citroen DS3 WRC zurechtgekommen und habe viel über das Fahrzeug gelernt. Dabei half es natürlich, dass die Chemie zwischen mir und dem Einsatzteam PH-Sport stimmte", erklärt Griebel. "Bereits wenige Minuten nach der Zieldurchfahrt wurden erste Gespräche geführt, um einen weiteren Einsatz zu realisieren." Schnell reifte der Entschluss, die Rallye Deutschland in Angriff zu nehmen.

Für den amtierenden U28-Europameister eine Chance, auf der größten Bühne im Rallyesport Aufmerksamkeit zu erzeugen. "Die Unterstützung und der Zuspruch meiner langjährigen Partner war in dieser Situation einfach überwältigend. Mit deren Hilfe ist es nun wirklich gelungen, mit dem DS3 WRC bei der Rallye Deutschland zu starten, ich bin noch immer sprachlos", sagte Marijan Griebel, neben dem wie gewohnt Alex Rath als Beifahrer Platz nimmt.

"Mit ihm bin ich bereits 2011 meine allererste Rallye Deutschland bestritten und gemeinsam haben wir uns durch nahezu alle Fahrzeugklassen nach oben gearbeitet. Es ist toll, dass wir nun gemeinsam in der Topliga antreten können." Der Blick in die Historie seines Einsatzfahrzeugs zeigt, dass im Jahr 2016 Werksjunior Stephane Lefebvre mit dem Auto bei der Rallye Deutschland startete. "Die damalige Wertungsprüfung 'Mittelmosel' wird in diesem Jahr wieder gefahren, sie bietet also eine gute Möglichkeit, um einen Vergleich zu ziehen", analysiert Griebel.

Doch der Pfälzer will sich nicht nur auf eine einzige Wertungsprüfung konzentrieren, sondern setzt sich klare Ziele: "Ich möchte alle Werkspiloten in den R5-Autos schlagen und am Ende in die Top 10 zu fahren. Wenn es uns gelingt, einen oder zwei WM-Punkte zu ergattern, dann haben wir die Chance genutzt und ordentlich Eigenwerbung betrieben."

© Motorsport-Total.com

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