ALBA-Macher mahnt zur Besonnenheit

ALBA-Macher mahnt zur Besonnenheit

Marco Baldi mahnt in der Corona-Krise zur Besonnenheit. Der Geschäftsführer von ALBA Berlin warnt vor Untergangsszenarien.
Marco Baldi mahnt zur Besonnenheit
Marco Baldi mahnt zur Besonnenheit
© ALBA Berlin
Sportinformationsdienst
von Sportinformationsdienst
am 13. März

Marco Baldi, Geschäftsführer von Basketball-Pokalsieger ALBA Berlin, mahnt in der Corona-Krise zur Besonnenheit.

"Die Lage ist ernst, auch für ALBA Berlin, aber ich neige nicht dazu, Untergangsszenarien zu designen", sagte der 57-Jährige dem Tagesspiegel. Er wolle lieber die "Ärmel hochkrempeln und loslegen". 

Die Basketball Bundesliga (BBL) hatte am Donnerstag den Spielbetrieb vorübergehend ausgesetzt.

Baldi hofft noch, dass es irgendwann weitergehen kann: "Wir sind auch keine Traumtänzer. Aber dass man diesen Weg in unserer Situation jetzt komplett zumacht, ohne die Zeit gehabt zu haben, über verschiedene Szenarien nachdenken zu können, wäre verantwortungslos."

Wegen des drohenden Ausfalls von Zuschauereinnahmen sei Kreativität gefragt. "Jeder Klub hat da seine Spezifika, und jeder muss schauen, wie er damit letztlich klarkommt, so Baldi: "Wir haben jetzt Zeit gewonnen, um jedem zu ermöglichen, seine Hausaufgaben zu machen – und auch eine Bereitschaft zu entwickeln, sich gegenseitig zu helfen, wenn es denn notwendig ist."

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