Beachvolleyballerin Karla Borger hat nach 18 Jahren im Sand ihre aktive Karriere beendet. Das teilte die Vizeweltmeisterin von 2013 in einer emotionalen Videobotschaft auf Instagram mit. „Es ist nicht ganz überraschend, es fällt mir aber dennoch unglaublich schwer, diese Wort auszusprechen. Ich beende meine Karriere“, sagte die 37-Jährige mit Tränen in den Augen.
Tränen-Abschied: Vize-Weltmeisterin Borger beendet Karriere
Deutsche Beach-Heldin tritt zurück
Borger blickt auf Beachvolleyball-Karriere
„18 Jahre lang war Beachvolleyball mein Leben, eine unvorstellbar wertvolle Zeit für mich. Ich habe mehr dabei erreicht, als ich es mir jemals hätte denken können“, wird Borger in einer Pressemitteilung zitiert. Sie habe die „höchsten Höhen, die tiefsten Tiefen“ erlebt: „Und ich bin oft an meine Grenzen gebracht worden, aber ich hatte auf diesem Weg unheimlich viel Unterstützung aus den verschiedensten Richtungen, und diesen Menschen bin ich zutiefst dankbar.“
Während ihrer Laufbahn bestritt die zweimalige Olympiateilnehmerin 250 internationale und nationale Turniere und sammelte dabei 72 Medaillen, darunter auch WM-Silber 2013 an der Seite von Britta Büthe sowie zwei deutsche Meistertitel. Auch in der Sportpolitik engagierte sich Borger bereits zu aktiven Zeiten, von 2021 bis 2025 war sie Präsidentin von Athleten Deutschland.
Offizieller Abschied bei Meisterschaften
Am Wochenende soll Borger im Rahmen der Deutschen Meisterschaften in Dortmund von Markus Diekmann, Präsidenten des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV), sowie von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst offiziell verabschiedet werden.