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Böse Klatsche für Zverev

Böse Klatsche für Zverev

Im Tennis läuft es für Olympiasieger Alexander Zverev. Nun wagte sich der Olympiasieger auf neues Terrain. Ohne Erfolg.
Nach seiner Goldmedaille in Olympia wechselt Alexander Zverev die Sportart und spielt beim Legendenspiel der Bayern mit. Nach seinem Auftritt auf dem Platz ist er durchaus selbstkritisch.
. SPORT1
von SPORT1
19.09.2021 | 08:44 Uhr

So hatte sich Alexander Zverev das sicher nicht vorgestellt.

Der Tennis-Olympiasieger begab sich am Samstagabend auf ungewohntes Terrain. Zverev trat in der TV-Show „Schlag den Star“ gegen Handball-Torwart Silvio Heinevetter an – und kassierte eine Abreibung.

Bei der Show mussten maximal 15 Spiele absolviert werden – mit aufsteigender Punktzahl. Zverev und Heinevetter duellierten sich dabei in einem Mix aus sportlichen Duellen, Geschicklichkeit und Allgemeinwissen. Am Ende stand der Keeper der MT Melsungen bereits nach 13 Spielen vorzeitig als Sieger fest. Mit 73:18 deklassierte der 36 Jahre alte Heinevetter seinen 12 Jahre jüngeren Konkurrenten und sicherte sich die Siegprämie von 100.000 Euro.

Zverev verheddert sich in Kleinigkeiten

Beide Athleten konnten ihre Stärken zum Teil ausspielen. Beim „Ultimate Dodgeball“ (Völkerball auf einem Trampolin) ließ der Handball-Keeper dem Tennis-Star erwartungsgemäß keine Chance, die Revanche folgte im Gegenzug beim „Mini-Tischtennis“, bei dem sich Zverev aber nur mit Mühe durchsetze.

Doch der Abend wurde nach und nach zu einer deutlichen Angelegenheit. Auch deshalb, weil sich Zverev, der seinen Bruder Mischa zur Unterstützung mit dabei hatte, des Öfteren von vermeintlichen Kleinigkeiten aus dem Konzept bringen ließ. Beim Spiel „Scheiben-Klettern“ vergaß der Hamburger, die Glocke zu läuten.

Kurios wurde es dann beim Spiel „Kofferraum“: Dort sollten die Spieler Gegenstände in ein Auto laden und dann so oft damit zum Ziel fahren, bis alle alle transportiert sind. Zverev lag eigentlich vorn – brachte dann seinen Wagen allerdings nicht mehr zum Laufen.

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Heinevetter setzte sich ab und Zverev gab frustriert auf. „Ich habe die Handbremse vergessen“, konstatierte er. Beim „Luftballon-Lauf“ gelang Zverev zwar das Aufpusten gut, beim Verknoten hatte er allerdings so seine Probleme.

Beim Stand von 6:73 aus Sicht des Tennis-Profis konnte Zverev das erste „Matchball-Spiel“ des Gegners noch abwehren, das Spiel „Sachen treffen“ sorgte dann für die Entscheidung zugunsten des 204-maligen Handball-Nationaltorhüters.

Auch die nächste Herausforderung für Zverev im Tennis, der Laver Cup in Boston (24. bis 26. September), hat Show-Charakter. Wirklich wichtig wird es erst wieder Anfang Oktober beim Masters in Indian Wells.

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