Thomas Müller hat sich sehr positiv zu den politischen Ambitionen seiner Frau Lisa geäußert.
So sieht Müller die Karriere seiner Frau
So sieht Müller die Karriere seiner Frau
In einem Interview mit der Welt am Sonntag sagte der ehemalige Bayern-Star: „Ich finde es sehr gut, wie engagiert Lisa ist und sich dort einarbeitet. Ich unterstütze ihr Vorhaben absolut. Das Thema Politik war bei ihr schon immer sehr präsent, ihr macht es viel Spaß und sie hat einiges drauf.“
Ein PR-Gag, um Aufmerksamkeit zu erzeugen, sei dies keineswegs, betonte Müller: „Sie ist an den inhaltlichen Themen sehr interessiert.“
Lisa Müller absolviert aktuell ein Praktikum bei Ilse Aigner, der Präsidentin des bayrischen Landtags. Außerdem trat sie in die CSU ein. Auf die Frage, ob er deshalb zukünftig sein Kreuz bei der CSU setzen werde, hielt er sich bedeckt: „Netter Versuch, aber meine Wahlentscheidung behalte ich für mich.“
Seit seinem Wechsel im vergangenen Sommer zu den Vancouver Whitecaps führen Thomas und Lisa Müller eine Fernbeziehung, da sie in Bayern geblieben ist.
Thomas Müller hat kein Heimweh nach Bayern
Ein großes Problem sieht er darin nicht. „Bevor ich die Entscheidung traf, nach Vancouver zu wechseln, habe ich eine Liste mit Vor- und Nachteilen gemacht“, sagte Müller: „Zu meiner Zeit in Vancouver gehört es jetzt eben, dass ich meine Frau und die Pferde nur selten um mich habe.“
Auch Heimweh sei für ihn kein Thema. „Ich bin nicht so der Heimweh- oder Vermisser-Typ, war ich noch nie. Schon als Kind nicht“, sagte Müller.
Wie lange das Ehepaar Müller noch die Fernbeziehung führt, ist derzeit noch offen. In der kommenden Saison wird der Weltmeister von 2014 noch für die Whitecaps auflaufen. Was er danach macht, lässt er bislang offen.