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Wright erlebt Demontage und stichelt

Wright erlebt Demontage und stichelt

Gerwyn Price fertigt Peter Wright im Finale des Grand Slam of Darts ab und macht den Titel perfekt. „Snakebite“ kann trotz der Pleite noch scherzen und stichelt.
Was für ein Weltklasse-Auftritt des Weltmeisters im Finale: Gerwyn Price ist der neue Grand Slam of Darts Champion. "The Iceman" braucht zwar sechs Matchdarts, lässt Peter Wright beim 16:8 dennoch nicht den Hauch einer Chance.
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von SPORT1

Gerwyn Price hat beim Grand Slam of Darts seinen dritten Titel perfekt gemacht.

Der Weltranglistenerste, der zuvor im Halbfinale gegen James Wade einen klaren 16:9-Sieg gefeiert hatte, zeigte im Endspiel gegen Peter Wright erneut eine wahre Machtdemonstration und setzte sich souverän mit 16:8 durch. (NEWS: Alles Wichtige zum Darts)

„Snakebite“ hingegen hatte im zweiten Halbfinale Michael Smith nach einer irren Aufholjagd niedergerungen.

In der Neuauflage des Finals von 2019 startete Price wahrlich im Stile eines Weltmeisters in die Partie und setzte sich schnell auf 4:1 ab. Sein Kontrahent konnte erst mit dem Break und Anschluss zum 3:4 für ein erstes Lebenszeichen sorgen. (Grand Slam of Darts: Ergebnisse und Spielplan)

Price lässt Wright keine Chance

„The Iceman“ konterte aber ebenfalls mit einem Break und zog dem Schotten erneut davon. Mit dem Leggewinn zum 8:3 und dem erneuten Break im nachfolgenden Leg gelang dem 36-Jährigen schon eine Vorentscheidung.

Wright, der zuvor seine letzten fünf Major-Finals gewonnen hatte, fand auch in der Folge nicht mehr wirklich ins Spiel und konnte Price zu keinem Zeitpunkt ernsthaft gefährlich werden. Lediglich Ergebniskosmetik gelang Wright mit einem überraschenden 155er-Checkout am Ende des Duells noch.

Gerwyn Price krönt sich zum dritten Mal nach 2018 und 2019 zum Champion des Grand Slam of Darts und zieht damit mit Michael van Gerwen gleich. Für Peter Wright ist es dagegen die dritte Final-Niederlage in diesem Turnier.
04:54
Traumfinale bei WM gegen Price? Snakebite scherzt: "Ich will MvG im Halbfinale rauswerfen"

Die Überlegenheit von Price zeigte sich auch in den Statistiken: Der frühere Rugbyspieler glänzte mit einem Average von 103.9 und zauberte zudem eine Checkout-Quote von 47.1 Prozent ans Oche. (Die Statistiken zum Spiel)

„So hat man es am Ende des Tages auch einfach verdient, die Trophäe in die Höhe zu strecken“, kommentierte SPORT1-Experte Max Hopp und fügte hinzu: „Für mich ist Gerwyn Price Favorit im Ally Pally.“

Wright scherzt über van Gerwen

„Ich bin überglücklich, dass ich wieder gewonnen habe. Es ist schwer, gegen die besten Spieler der Welt zu gewinnen, aber es ist ein großes Kompliment für mich und ich bin sehr zufrieden“, freute sich Price.

Und weiter: „Ich war viel beständiger als er und habe ihn bei seinem Wurf unter Druck gesetzt. Ich spiele gut und ich weiß, dass ich noch viel mehr im Tank habe.“

Wright war sichtlich enttäuscht und erklärte: „Offensichtlich habe ich eine Flaute durchgemacht, aber ich werde das Positive aus dieser Woche mitnehmen. Ich habe in der Rangliste nichts verloren und ich muss mich nicht für den Grand Slam im nächsten Jahr qualifizieren!“

Dennoch konnte sich der 51-Jährige einen Seitenhieb gegen Michael van Gerwen nicht verkneifen. Mit Blick auf die PDC-WM im Dezember kündigte er an: „Mein Ziel ist es eigentlich, bei der WM im Halbfinale Michael van Gerwen rauszuwerfen und gegen Gerwyn Price das Finale zu spielen.“

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