Darts>

Darts-Experte sicher: Van Gerwen findet nie mehr zu alter Klasse

Experte schreibt van Gerwen ab

Michael van Gerwen kommt nicht mehr ganz an alte Glanzzeiten heran. Ein Ex-Profi ist der festen Ansicht, dass der Niederländer nie mehr sein Top-Level erreichen wird.
Michael Van Gerwen verliert das Legendenduell im Achtelfinale der Darts WM gegen Gary Anderson. Kurz vor Ende der Partie hat der Holländer große Schwierigkeiten die Doppelfelder zu treffen.
Michael van Gerwen kommt nicht mehr ganz an alte Glanzzeiten heran. Ein Ex-Profi ist der festen Ansicht, dass der Niederländer nie mehr sein Top-Level erreichen wird.

Darts-Legende Michael van Gerwen gelingt es immer seltener, an seine früheren Top-Leistungen anzuknüpfen. Der dreimalige Weltmeister hat ein unbeständiges Jahr 2025 hinter sich und scheiterte jüngst bei der Darts-WM bereits im Achtelfinale.

Die von Luke Littler angeführte Weltspitze droht dem Niederländer immer mehr zu enteilen. Folgerichtig stellt sich die Darts-Szene die Frage, wann der Motor der „Green Machine“ endlich wieder so richtig ins Laufen kommt.

Edgar zweifelt an van Gerwen

Geht es nach Ex-Profi und Experte Matthew Edgar, wird das nie wieder so ganz der Fall sein. Dieser glaubt, dass die Operation, die van Gerwen im Jahr 2022 an seinem rechten Arm durchführen ließ, genau das verhindert. Edgar, der einst ebenfalls mit Problemen an seinem Wurfarm zu kämpfen hatte, merkte an, dass man danach „mental nicht mehr derselbe“ sei, „nie wieder!“ Dies erklärte er in der neuesten Folge des Mission Darts Podcast.

Der im PDC-Ranking an Rang vier positionierte van Gerwen zählt noch immer zu den Stars der Szene. In den Matches gegen die anderen Topspieler zieht er aber immer öfter den Kürzeren.

Abgepasste Wurftechnik das Problem?

Grund dafür könnte die nach der OP angepasste Wurftechnik sein, glaubt Edgar. „Weil der Dart jetzt tiefer in seiner Hand liegt, muss er seine Schulter mehr benutzen. Ja, er passt sich an und spielt immer noch gute Darts, aber er ist nicht mehr er“, ist er überzeugt.

Der 39-Jährige malt fast schon Horror-Szenarien an die Wand, wenn er an die Zukunft von van Gerwen denkt. „Für ihn ist es ein wichtiges Jahr, denn er muss viel Preisgeld verteidigen. Ich schätze, dass er am Ende des Jahres in der Weltrangliste etwa um Platz zwölf stehen wird“, prophezeite er.