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Darts: Niko Springer verpasst Halbfinale nach Krimi

Springer verpasst Halbfinale nach Krimi

Mit Niko Springer scheidet bei der European Darts Trophy der letzte deutsche Spieler aus. Gegen Damon Heta kriegt Springer eine Zwei-Leg-Führung nicht ins Ziel.
Niko Springer zeigt gegen Stephen Bunting eine bärenstarke Leistung und zieht ins Achtelfinale der European Darts Trophy ein. Im Decider muss der Caller eingreifen und das Göttinger Publikum aufgrund von Pfiffen gegen Bunting ermahnen.
Mit Niko Springer scheidet bei der European Darts Trophy der letzte deutsche Spieler aus. Gegen Damon Heta kriegt Springer eine Zwei-Leg-Führung nicht ins Ziel.

Der deutsche Darts-Traum von Göttingen ist ausgeträumt! Niko Springer hat sein Viertelfinalduell bei der European Darts Trophy mit dem Australier Damon Heta 5:6 verloren und dabei eine 5:3-Führung verspielt. Angetrieben von „Niko-Niko“-Sprechchören des Publikums konnte Springer seinen Vorsprung nicht ins Ziel bringen. Heta checkte im entscheidenden Leg 50 Punkte zum Sieg auf der Doppel-16.

Damit ist auch der letzte verbliebene deutsche Spieler aus dem Turnier ausgeschieden. Im ersten Halbfinale stehen sich die Niederländer Niels Zonneveld und Wessel Nijman gegenüber, Heta trifft nach seinem Erfolg über Springer auf Gerwyn Price oder Dirk van Duijvenbode (Live im TV auf SPORT1).

Springer hält deutsche Fahne hoch

Am Samstagabend hatte Springer den Weltranglistensiebten Stephen Bunting aus dem Turnier geworfen, im Achtelfinale folgte am Sonntagnachmittag der Erfolg gegen die Nummer 14 der Welt, Ross Smith. Gegen Heta verpasste Springer knapp sein drittes European-Tour-Halbfinale. Der Australier zauberte einen Average von über 100 Punkten an die Scheibe.

Als einer von nur vier verbliebenen Deutschen hatte Springer die zweite Runde überstanden. Die anderen deutschen Spieler Lukas Wenig, Paul Krohne und Martin Schindler mussten sich derweil aus dem Turnier verabschieden.

Durch seinen Viertelfinaleinzug hat Springer 10.000 Pfund Preisgeld sicher und verbesserte sich um zwei Plätze in der Weltrangliste auf Rang 51- dem Turniersieger in Göttingen winken 35.000 Pfund.