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Schindler-Schreck schaltet auch Springer aus

Schindler-Schreck schaltet Springer aus

Bei den Baltic Sea Darts Open scheidet mit Niko Springer der letzte deutsche Spieler aus. Wie schon Landsmann Martin Schindler kommt der "Meenzer Bub" nicht an einem starken Engländer vorbei.
Niko Springer wird zum zweiten Mal im Ally Pally Pfeile werfen. Jüngst wurde der "Meenzer Bub" von einem älteren Herren im Supermarkt angesprochen - und verwechselt.
Bei den Baltic Sea Darts Open scheidet mit Niko Springer der letzte deutsche Spieler aus. Wie schon Landsmann Martin Schindler kommt der "Meenzer Bub" nicht an einem starken Engländer vorbei.

Niko Springer hat sein Achtelfinal-Match bei den Baltic Sea Darts Open in Kiel verloren und ist somit als letzter verbliebener Deutscher aus dem Turnier ausgeschieden.

Der „Meenzer Bub“ hatte gegen den Engländer Ryan Joyce mit 4:6 Legs das Nachsehen und verpasste somit den Einzug ins Viertelfinale an der Ostsee, wo sich das Publikum auf eine Finalsession ohne deutsche Beteiligung einstellen musste. In dieser holte Luke Woodhouse mit einem 8:4-Erfolg im Endspiel gegen „Relentless“ seinen ersten Titel auf der European Tour.

Darts: Auch Springer scheitert an Schindler-Schreck

Für Joyce ging eine kleine Serie weiter: Bereits am Samstagabend hatte er die deutsche Nummer eins Martin Schindler mit 6:5 aus dem Turnier geworfen. Nun beerdigte der 40-Jährige auch die Titelträume von Springer und zog in sein zweites Viertelfinale auf der European Tour in Folge ein.

Alle anderen deutschen Spieler, darunter Max Hopp und Lukas Wenig, waren bereits am Freitag in der ersten Runde ausgeschieden. Springer konnte sich mit Siegen gegen den Ungarn Nandor Major und Ross Smith in den Finaltag kämpfen.

Gegen Joyce scheiterte der 25-Jährige dann vor allem an der starken Doppelquote des Engländers und vergab selbst zu viele Pfeile auf den äußeren Ring – am Ende stand eine Doppelquote von 24 Prozent zu Buche. Dabei spielte Springer (91,32) sogar den höheren Drei-Dart-Average als Joyce (88,44), konnte die Pleite jedoch nicht verhindern.

Nachdem er zwischenzeitlich mit 1:5 zurückgelegen hatte, kämpfte sich der Deutsche nochmal zurück in die Partie, checkte unter anderem 130 Punkte. Im entscheidenden Moment verpasste er jedoch zwei Darts auf der Doppel-16, um das Match in ein entscheidendes elftes Leg zu bringen.