Bei der Hungarian Darts Trophy ist nur noch einer von zwei deutschen Startern vertreten. Während Niko Springer sein Erstrundenmatch souverän für sich entscheiden konnte, erlebte Martin Schindler eine herbe Enttäuschung.
Darts: Traumstart für deutschen Titelverteidiger
Springer gelingt Auftakt nach Maß
Zunächst war beim elften von insgesamt 15 Turnieren der PDC European Tour Springer im Einsatz. Der 26-Jährige, der sich im Vorjahr völlig überraschend den Triumph in Budapest sichern konnte, wurde seiner Rolle als Titelverteidiger auf Anhieb gerecht. Springer dominierte den Niederländer Maik Kuivenhoven und siegte mit 6:1 in Legs.
Dabei verzeichnete er einen Average von 95,06 Punkten und eine Checkoutquote von 40 Prozent. In der zweiten Runde wird sich der Deutsche allerdings strecken müssen. Hier trifft er auf den Weltranglisten-Zwölften Ryan Searle aus England (Samstag, ab 15 Uhr im LIVETICKER).
Darts: Schindler in den entscheidenden Momenten nicht zielsicher genug
Für den in der Weltrangliste bestplatzierten Deutschen, Martin Schindler, ist die Hungarian Darts Trophy bereits vorbei. Im Duell mit dem Iren Keane Barry kam Schindler von Beginn an nicht in seinen Rhythmus und geriet nach einem Break früh mit 0:2 im Rückstand.
Zwar gelang ihm das Re-Break, jedoch machte er in den entscheidenden Momenten zu viele Fehler. Insbesondere die enttäuschende Checkoutquote von 29 Prozent führte zur 2:6-Niederlage gegen den stark aufspielenden Barry. Der Ire bekommt es in Runde zwei mit Madars Razma aus Lettland zu tun.
Von den weiteren Favoriten in ihren Matches gab sich nur noch Kevin Doets Blöße. Der Niederländer unterlag Jonas Masalin aus Finnland 4:6.