Stephen Bunting hat sich zum ersten Mal nach seinem Aus bei der Darts-WM (vom 11. Dezember bis 3. Januar LIVE auf SPORT1) in der dritten Runde zu Wort gemeldet. Die Nummer vier der Welt gestand in den sozialen Medien, dass er etwas Zeit für sich benötigt habe, um sich von der Enttäuschung zu erholen.
Darts-WM: Bunting meldet sich zu Wort! "Für uns als Familie wirklich verletzend"
Bunting reagiert auf WM-Aus
„Eine Niederlage ist nie einfach, aber bei einer Weltmeisterschaft zu verlieren, tut immer mehr weh“, schrieb der 40-Jährige und beglückwünschte zugleich seinen Kontrahenten James Hurrell, der ihn mit 4:3 in Sätzen schlug.
Hasskommentare gegen Buntings Sohn
Er berichtete zwar davon, dass die positiven Reaktionen in den sozialen Medien überwogen haben, aber es auch etliche Hasskommentare gab, von denen auch welche an seinen Sohn Toby gerichtet waren.
„Selbst Toby hat online einige abbekommen, was für uns als Familie wirklich verletzend ist. Toby ist einer der nettesten Jungs, die man sich vorstellen kann“, nahm Bunting seinen Sohn in Schutz und kündigte an: „Ich werde künftig viel mehr Social-Media-Sachen mit ihm machen. Dieser Schritt kommt nächstes Jahr.“
WM-Überraschung Justin Hood äußerte sich nach seinem Achtelfinaleinzug gegen Ryan Meikle dazu und stellte eine Forderung an den Verband: „Die PDC muss da etwas machen.“
Darts-WM: Bunting hadert mit Scoring
Sportlich haderte Bunting vor allem mit seinem Scoring: „Ich habe mein Bestes gegeben. Auch wenn mein Finishing teilweise gut war, konnte ich mein wirkliches Scoring-Game nicht finden – aber so ist Darts nun mal."
Daraufhin bedankte er sich bei Fans, die ihn sowohl im Alexandra Palace als auch in den sozialen Medien unterstützt haben. „Ihr seid wirklich meine Inspiration und helft mir immer wieder, mich aufzurichten, wenn ich in irgendeiner Situation am Boden bin. Ihr seid ein riesiger Grund dafür, warum ich weiterhin versuche, in allem, was ich tue, 110 Prozent zu geben.“
Bunting nach frühem WM-Aus selbstbewusst
Zudem richtete der Engländer auch Worte an seine Familie, die ihm viel Halt gibt: „Ich sehe sie nicht so oft, wie ich es gerne würde, und dieses Jahr war für mich das schwierigste, aber sie wissen, dass ich das alles für sie tue. Ich liebe meine Familie sehr, und sie geben mir enorme Motivation, diese Reise fortzusetzen.“
Bunting fügte betonend hinzu: „Ich glaube immer noch, dass ich im Laufe meiner Karriere noch einiges im Darts erreichen kann, und ich möchte sie stolz machen.“