Bitter! VdB-Aus am letzten Spieltag

Bitter! VdB-Aus am letzten Spieltag

In der Premier League of Darts verpasst Dimitri Van den Bergh trotz Topleistungen das Halbfinale. Jose De Sousa stellt einen zehn Jahre alten Rekord von Anderson ein.
Jonny Clayton beweist in dem entscheidenden Spiel um die Playoffs gegen Dimitri van den Bergh die besseren Nerven und erspielt sich den letzten Platz unter den besten Vier.
"The Dreammaker" verliert Krimi: Clayton in den Playoffs
04:22
. SPORT1
von SPORT1
am 27. Mai

Es hat nicht sein sollen!

Für Dimitri Van den Bergh endet seine erste Saison in der Unibet Premier League auf fast schon tragische Art und Weise. Obwohl der Belgier in sechs von sieben Endrundenpartien einen 3er-Average von über 100 Punkten ablieferte, steht für den Youngster das Aus - trotz Platz zwei nach der Hauptrunde.

Auch gegen Jonny Clayton am letzten Spieltag lief es fast schon wie gewohnt für VdB. Trotz seiner 100,55 Punkte musste er sich dem Waliser am Ende mit 6:8 geschlagen geben.

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Besonders bitter: Ganze sechs 180er zauberte der Belgier ans Board, wohingegen Clayton keine einzige perfekte Aufnahme hinlegte. Aber dafür zeigte "The Ferret" eine beeindruckende Konstanz, die sich in 17 140ern und 36-mal über 100 Punkten zeigte.

Damit kam er auf 102,81 Punkte im 3er-Average und konnte den Angriff des "Dreammakers" so abwehren.

Damit bleibt VdB auf dem undankbaren fünften Rang und muss die Halbfinals als Zuschauer verfolgen. Clayton hingegen verteidigt sein Ticket für die Vorschlussrunde und bekommt nun sein Duell gegen MvG.

MvG und Wright wird der erwartete Krimi

Am 16. und letzten Spieltag der Endrunde in der Marshall Arena in Milton Keynes zauberten die beiden Superstars Peter Wright und Michael van Gerwen ein wahren Darts-Krimi ans Oche und zeigten bei MvG's 8:6-Erfolg Darts auf Topniveau. (Alle Spiele und Ergebnisse)

Michael van Gerwen setzt sich am 16. Spieltag der Premier League of Darts gegen Peter Wright durch und beendet die Hauptrunde mit 23 Punkten an der Tabellenspitze.
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"MvG" gewinnt Duell der Weltmeister gegen "Snakebite"

Vor allem in der mittleren Phase des Matchs lieferten sich die beiden einen echten Schlagabtausch. Vom 3:2 bis 6:5 für den Niederländer bekamen die Fans gleich sieben (!) verlorene Anwürfe in Folge zu sehen. Dies lag aber nicht am Niveau der Würfe. Mit einem 3er-Average von 100,20 Punkten (Michael van Gerwen) bzw. 94,79 Punkten (Peter Wright) bewegten sich beide Kontrahenten auf hohem Level. (Alles zur Unibet Premier League)

Gegen den gegnerischen Anwurf wurde es sogar noch besser. Da zeigten sowohl Wright als auch "Mighty Mike" einen 3er-Average von über 100.

Am Ende entschied die Checkout-Quote. Diese war an diesem Abend der einzige Schwachpunkt beim Schotten. Lediglich ein Drittel seiner Leg-Darts (6/18) konnte er nutzen. Superstar van Gerwen hingegen nutzte knapp 60 Prozent (8/14).

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Damit zieht MvG sicher als Nummer eins der Endrunde in das Halbfinale ein. Wright rutschte mit der Niederlage noch auf Rang sieben, aber bereits vor dem Match war ein Halbfinaleinzug von "Snakebite" nicht mehr möglich.

Was für eine De-Sousa-Gala

José De Sousa startete zum Abschluss seiner Endrunde ein wahres Darts-Feuerwerk und fertige Nathan Aspinall mit 8:3 ab.

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Seinen Erfolg krönte der Portugiese, indem er einen zehn Jahre alten Rekord von Gary Anderson brach. Dessen 79 180er egalisierte "The Special One" im dritten Leg und legte damit den Grundstein zum 2:1. am Ende kam er auf 81 180er.

Aber auch der Engländer zeigte Darts auf höchstem Niveau und holte sich seinen verlorenen Anwurf aus dem ersten Leg - den sich De Sousa mit dreimal Tops zum Checkout sicherte - mit einem 152er Highfinish.

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Überhaupt war der Beginn von verlorenen Anwürfen geprägt. Erst im sechsten Leg konnte De Sousa erstmals seinen Anwurf durchbringen und mit 4:2 in Führung gehen. Danach war der Widerstand von "The Asp" gebrochen und der Grand-Slam-of-Darts-Sieger von 2020 gewann vier Legs in Folge und machte vom 4:3-Zwischenstand den Sieg klar.

José de Sousa wirft seinen 81. 180er und stellt damit den zehn Jahre alten Rekord von Gary Anderson (79) für die meisten 180er Würfe in einer Premier-League-Saison ein.
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Historisch: de Sousa stellt Andersons 180er-Rekord ein

Damit überholt De Sousa in der Tabelle den Engländer auf den letzten Drücker und springt auf Rang zwei. Aspinall zieht als Dritter in das Halbfinale ein. (Unibet Premier League: Tabelle)

Dort gegen es gegen Nathan Aspinall.

Bitteres Ende für Gary Anderson

Das Aus des Schotten in der Unibet Premier League war bereits vor dem letzten Spieltag besiegelt. Aber die 6:8-Pleite gegen den ebenfalls bereits vorher ausgeschiedenen James Wade schmerzt doppelt.

Einerseits war es die vierte Pleite in Folge für den "Flying Scotsman". Zum anderen hätte der 50-Jährige zumindest ein Remis im Topduell mit dem UK-Open-Sieger verdient gehabt. Aber beim Stand von 6:7 verpasste er das Bull zum Ausgleich. Wade sagte Danke und checkte seinerseits 94 zum entscheidenden achten Leg aus.

Gary Anderson verliert knapp gegen James Wade am letzten Spieltag vor den Playoffs der Premier League of Darts. "The Flying Scotsman" beendet das Turnier damit auf dem letzten Rang.
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"The Flying Scotsman" beendet Premier League auf letztem Platz

Dabei lieferten sich der Weltranglistensechste Anderson und die Nummer vier Wade ein Duell auch höchstem Niveau. Andersons 3er-Average von 100,52 Punkten unterbot der Engländer mit seinen ebenfalls starken 99,51 Punkten nur knapp

Allerdings wackelten beide Kontrahenten bei den Checkouts. Gerade einmal 40 Prozent (6/15) Chancen zum Leggewinn konnte Anderson nutzen, bei Wade waren es immerhin 44 Prozent (8/18).

Damit beendet Gary Anderson die diesjährige Premier League auf Rang acht, James Wade belegt Rang sechs.

Alle Duelle des 16. Spieltags der Unibet Premier League im Überblick:

Gary Anderson - James Wade 6:8
Nathan Aspinall - José de Sousa 3:8
Peter Wright - Michael van Gerwen 6:8
Dimitri Van den Bergh - Jonny Clayton 6:8

Die Halbfinale der Unibet Premier League of Darts im Überblick:

Halbfinale Best-of-19

Michael van Gerwen - Jonny Clayton
José de Sousa - Nathan Aspinall