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Darts Premier League: Der Party-Crasher kocht sie alle ab! Aspinall jubelt in Rotterdam

Der Party-Crasher kocht sie alle ab

Am 12. Spieltag macht die Darts Premier League Station in Rotterdam. Bei seinem Heim-Event erlebt Michael van Gerwen jedoch ein frühes Aus.
Dirk van Duijvenbode taucht als Überraschungsgast bei der Premier League of Darts in Rotterdam auf und bringt die Arena zum Kochen.
Am 12. Spieltag macht die Darts Premier League Station in Rotterdam. Bei seinem Heim-Event erlebt Michael van Gerwen jedoch ein frühes Aus.

Das hatte sich Michael van Gerwen wahrscheinlich anders vorgestellt. Als Tabellenführer war er am 12. Spieltag der Darts Premier League zum Heimspiel in die Ahoy-Arena nach Rotterdam angereist und dann war nach einem Spiel schon wieder Schluss.

Mit 5:6 musste sich der Niederländer Nathan Aspinall geschlagen geben. Die Fans, die den Lokalmatador lautstark unterstützten, bekamen dabei eine spannende Partie geboten.

Vor allem die sieben verlorenen Anwürfe sorgten für einen hohen Spannungsbogen. Nachdem das Publikum MvG zwischenzeitlich schon auf der Verliererstraße wähnte, erzwang er tatsächlich noch den Decider.

Dort startete er jedoch mit schwachen 60 Punkten denkbar schlecht und konnte die Niederlage trotz eigenem Anwurf nicht mehr verhindern. Der Engländer zeigte pünktlich zur Entscheidung ein 118-Highfinish und beendete damit jäh den Traum von einem MvG-Erfolg in Rotterdam.

Darts Premier League, 12. Spieltag - alle Spiele im Überblick:

Finale

  • Gerwyn Price - Nathan Aspinall 4:6

Halbfinale

  • Jonny Clayton - Gerwyn Price 1:6
  • Dimitri Van den Bergh - Nathan Aspinall 4:6

Viertelfinale

  • Chris Dobey - Jonny Clayton 4:6
  • Michael Smith - Gerwyn Price 3:6
  • Dimitri Van den Bergh - Peter Wright 6:3
  • Michael van Gerwen - Nathan Aspinall 5:6

Aspinall ist nicht zu stoppen

Stattdessen erfüllte sich „The Asp“ seinen eigenen Traum und feierte seinen ersten Tagessieg in dieser Premier-League-Saison. Im Finale setzte er sich gegen Gerwyn Price durch. Nach zehn Legs durfte der Engländer einen 6:4-Triumph bejubeln.

Als Belohnung gab es noch den Sprung in die Playoff-Plätze obendrauf. Aber immerhin hielt die Tabelle auch für den „Iceman“ noch ein kleines Trostpflaster bereit.

Da Aspinall Tabellenführer van Gerwen bereits zu Beginn aus dem Spiel genommen hatte, durfte sich die aktuelle Nummer vier der PDC Order of Merit zumindest als neuer Spitzenreiter der laufenden Premier League feiern lassen.

Erneuter Rückschlag für Peter Wright

Der zarte Aufschwung bei Peter Wright hingegen wurde in Rotterdam jäh beendet. Nach einem Halbfinale und einem Finale an den letzten beiden Spieltagen, setzte es gegen Dimitri Van den Bergh eine 3:6-Pleite im Viertelfinale.

In einer Partie auf durchschnittlichem Niveau - beide Kontrahenten legten einen Drei-Dart-Average von 87 Punkte auf - stellte der Belgier mit vier Legs in Folge zum 5:1 die Weichen früh auf Sieg. Zwar konnte „Snakebite“ noch Ergebniskorrektur betreiben, mehr war aber nicht mehr drin.

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Damit war ein Premier-League-Spieltag für den Schotten bereits zum neunten Mal nach einem Spiel beendet. In der Premier-League-Tabelle bleibt der Finalist von 2017 weiter am Tabellenende.