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Tödlich verunglückt: Trauer um drei Eishockey-Talente

Eishockey-Welt trauert um drei Talente

Drei Eishockey-Nachwuchsspieler kommen bei einem Verkehrsunfall in Kanada zu Tode. Das betroffene Team aus Alberta nimmt emotional Abschied von den Verstorbenen.
Die Calgary Flames nahmen Anteil am Tod dreier Eishockey-Talente
Die Calgary Flames nahmen Anteil am Tod dreier Eishockey-Talente
© IMAGO/Imagn Images
Drei Eishockey-Nachwuchsspieler kommen bei einem Verkehrsunfall in Kanada zu Tode. Das betroffene Team aus Alberta nimmt emotional Abschied von den Verstorbenen.

Der kanadische Eishockey-Sport befindet sich in tiefer Trauer. Bei einem Verkehrsunfall auf dem Weg ins Training sind die drei Nachwuchsspieler Caden Fine (17), Cameron Casoro (18) und JJ Wright (18) ums Leben gekommen.

Das Fahrzeug mit den drei jungen Eishockey-Hoffnungen soll am Montagmorgen (Ortszeit) in einen Unfall mit einem Sattelschlepper verwickelt gewesen sein. Gemäß den Angaben der Polizei rammte der mit Kies beladene Lkw den Kleinwagen, in dem Eishockey-Talente saßen, mit voller Wucht.

Während der Fahrer des Lkws nur leichte Verletzungen davontrug, verstarben die drei Spieler noch an der Unfallstelle. Das folgenschwere Unglück ereignete sich in der Provinz Alberta, rund eine Autostunde entfernt von Calgary. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen noch.

Alberta Mustangs in Trauer: „Sie waren mehr als nur Eishockey-Spieler“

Die drei Nachwuchs-Hoffnungen spielten für die Junioren der Southern Alberta Mustangs. Das Team aus der United States Premier Hockey League bestätigte den Tod der drei Spieler in einem offiziellen Statement und zeigte sich fassungslos.

„Es gibt keine Worte, die die Tiefe unserer Trauer ausdrücken können. Sie waren mehr als Eishockey-Spieler, sie waren Kollegen, Söhne, Brüder, Freunde und geliebte Mitglieder unserer Mustangs-Familie und unserer Heimat. Wir sind eine Familie und heute leidet unsere Familie“, schrieb der Klub.

Team-Besitzerin mit emotionalem Statement: „Gibt keine Worte“

Lisa Rachael, Team-Besitzerin der Southern Alberta Mustangs, zeigte sich ebenfalls bestürzt. „Als Besitzer dieses Teams kann ich ohne zu zögern sagen: Diese Jungs habe ich geliebt wie meine eigenen. Es waren nicht nur Spieler. Es waren Kinder, um die ich mir Sorgen gemacht habe und mit denen ich gelacht habe. Für diese Art von Schmerz gibt es keine Worte“, lauteten ihre emotionalen Worte auf Instagram.

Danielle Smith, Premierministerin der Provinz Alberta, meldete sich via Social Media zu Wort: „Mein tiefstes Beileid gilt ihren Familien, Teamkollegen, Trainern, Gastfamilien und der gesamten Gemeinde von Stavely und Umgebung, die um diesen unvorstellbaren Verlust trauern. Die gesamte Eishockeyfamilie von Alberta steht ihnen in ihrer Trauer und in ihren Gebeten zur Seite.“

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Smith bedankte sich bei den Medizinern und Ersthelfern vor Ort und appellierte an die Gemeinschaft, den Familien und dem Team „mit Liebe und Unterstützung“ zur Seite zu stehen.

Die Trauer war auch in der nordamerikanischen Eishockey-Liga zu spüren. Die NHL-Profis der Calgary Flames hielten vor ihrem Spiel gegen Toronto eine Schweigeminute zu Ehren der Verstorbenen ab.