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Fischtown-Macher Prey überzeugt von "Traumkandidat" Furchner

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Fischtown-Macher Prey überzeugt von "Traumkandidat" Furchner

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„Traumkandidat“ verzückt Pinguins

An Ostermontag übernimmt Furchner die Aufgaben des Urgesteins. Die neue Zeitrechnung in Bremerhaven beginnt mit einem "historischen Moment".
Prey, Furchner und Hasselbring (von links nach rechts)
Prey, Furchner und Hasselbring (von links nach rechts)
© IMAGO/kolbert-press/SID
. SID
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von SID

Am 1. April endet in Bremerhaven eine Ära, doch Alfred Prey glaubt an die Fortsetzung der Erfolgsgeschichte der Fischtown Pinguins. Nach 35 Jahren in verschiedenen Funktionen übergibt Prey die Verantwortung beim Überraschungsklub der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ab Ostermontag an Ex-Nationalspieler Sebastian Furchner.

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"Er war mein Traumkandidat. Ich bin 100-prozentig von ihm überzeugt. Weil das sicher meine beste Verpflichtung war, die ich in den letzten Jahren tätigen konnte", sagte Prey im Interview mit dem Deutschlandfunk.

Die Kontinuität, die den "kleinen Dorfverein" (Geschäftsführer Hauke Hasselbring) an die Spitze der DEL und ins Play-off-Halbfinale geführt hat, endet nach der Saison. Erfolgstrainer Thomas Popiesch, der laut Prey "eine Ära geprägt" habe, verlässt den Verein. Prey (70), bislang Teammanager, bleibt, zieht sich aber in den Hintergrund zurück.

Von dort aus will sich er sich im Team um die nicht-sportlichen Belange der Pinguins kümmern. Er werde Aufgaben im Sponsoring übernehmen oder als Hausmeister fungieren, sagte Prey. Die Entwicklung der Mannschaft, die er mit kleinem Budget und dem Auge für Märkte wie Slowenien oder Dänemark aufgebaut hat, wird er weiter verfolgen.

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Am ersten Tag nach der Ära Prey startet der Hauptrundensieger in die Halbfinalserie. Prey freut sich auf den "historischen Moment", wenn Bremerhaven Titelverteidiger Red Bull München empfängt (Ostermontag, 14.00 Uhr/MagentaSport). Nach dem Viertelfinale gegen Ex-Meister ERC Ingolstadt (4:0) ist das Selbstvertrauen groß, die Erfolgsgeschichte an der Waterkant soll mit Furchner weitergehen.

Ändern will der neue starke Mann an der Bande in Zukunft jedenfalls nicht viel. „Ich komme ja in ein funktionierendes System rein und gerade diese familiäre Atmosphäre des Vereins möchte ich beibehalten“, sagte Furchner: „Es geht nicht darum, das Rad neu zu erfinden“. Es geht darum, mit Kontinuität und Auge eine neue Ära zu prägen.