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DEL: Köln marschiert - Eisbären patzen

Köln marschiert - Eisbären patzen

Zum Jahresauftakt setzt der Spitzenreiter seine Siegesserie fort und nutzt die zahlreichen Patzer der Konkurrenz.
Die Kölner Haie siegen auch im neuen Jahr fleißig weiter und bauen ihre Tabellenführung weiter aus.
Zum Jahresauftakt setzt der Spitzenreiter seine Siegesserie fort und nutzt die zahlreichen Patzer der Konkurrenz.

Zum Auftakt des neuen Jahres haben die Kölner Haie ihre starke Form bestätigt und den 14. Sieg in den vergangenen 15 Spielen gefeiert.

Im Duell mit den Straubing Tigers am XXL-Spieltag der Deutschen Eishockey Liga (DEL) setzten sich die Haie mit 4:2 (2:0, 2:2, 0:0) durch. Meister Eisbären Berlin patzte zu Hause ebenso wie der Großteil der Haie-Verfolger.

DEL: Kölner Haie gnadenlos effizient

In der mit 18.600 Fans ausverkauften Lanxess-Arena in Köln zeigten sich die Haie gegen die Tigers im ersten Drittel sehr effizient.

Maximilian Kammerer sorgte nach zwei Minuten für die Führung, bevor Nate Schnarr (17.) und Frederik Storm (24.) nachlegten. Auf einen Dämpfer durch den Straubinger Doppelschlag von Nicholas Halloran (30.) und Justin Scott (30.) antwortete erneut Schnarr (38.).

Eisbären Berlin finden nicht in die Spur

Berlin fand dagegen auch im neuen Jahr nicht in die Erfolgsspur. Trotz einer Führung zu Beginn verloren die Eisbären mit 2:3 gegen die Löwen Frankfurt (1:0, 0:2, 1:1). Für die Berliner war es die siebte Niederlage in den vergangenen zehn Spielen.

Aus der Verfolgergruppe schaffte es einzig der EHC Red Bull München, einen Patzer zum Jahresauftakt zu verhindern. Mit 3:2 (0:2, 0:0, 2:0, 1:0) nach Penaltyschießen gewannen die Bayern bei den Grizzlys Wolfsburg.

Die Adler Mannheim verloren gegen die Dresdner Eislöwen mit 2:5 (1:2, 1:2, 0:1) und rutschten auf den dritten Tabellenplatz. Der ERC Ingolstadt ging im Duell der Play-off-Anwärter mit den Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 2:3 (1:1, 0:1, 1:1) als Verlierer vom Eis.

In der spektakulärsten Partie des XXL-Spieltags siegten die Augsburger Panther gegen die Schwenninger Wild Wings mit 7:6 (4:0, 1:5, 2:1). Auf einen 0:4-Rückstand nach dem ersten Drittel antworteten die Wild Wings mit 5:1 im zweiten Drittel, ehe erneut die Gastgeber in Führung gingen.