Die Adler Mannheim haben die Siegesserie der Kölner Haie in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gestoppt. Im Gipfeltreffen bezwang der Tabellendritte den Spitzenreiter mit 5:1 (1:0, 2:1, 2:0) und fügte den bereits als Hauptrundensieger feststehenden Rheinländern erst die zweite Niederlage in den letzten 22 Spielen zu.
DEL: Tabellenführer verliert Spitzenspiel
Tabellenführer verliert Spitzenspiel
Die Kölner verpassten damit vorerst den Rekord von 116 Punkten, den die Mannheimer 2019 aufgestellt hatten. Drei Spiele bleiben den Haien noch, derzeit stehen sie bei 113 Zählern.
Mannheimer Doppelschlag innerhalb von 15 Sekunden
Der Ex-Kölner Justin Schütz, bei Olympia in Mailand nur Bankdrücker, brachte Mannheim in Führung (15.). Ryan MacInnis glich für die Haie aus (36.).
Ein Doppelschlag innerhalb von 15 Sekunden durch Kris Bennett und erneut Schütz (38.) ließ die Adler wieder jubeln.
Zu Beginn des Schlussdrittels sorgten Brendan O’Donnell (43.) und John Gilmour (45.) für die Entscheidung.
DEL: Straubing und München siegreich
Die Straubing Tigers behaupteten mit dem 5:3 (2:1, 1:1, 2:1) gegen die Schwenninger Wild Wings Platz zwei. Der Vierte Red Bull München siegte 4:1 (0:0, 2:1, 2:0) gegen die Grizzlys Wolfsburg.
Titelverteidiger Eisbären Berlin schaffte den Sprung auf den sechsten Platz, der direkt ins Playoff-Viertelfinale führt. Bei den Nürnberg Ice Tigers setzte sich der DEL-Rekordmeister, bei dem Nationalspieler Korbinian Geibel wegen einer Schulterverletzung für den Rest der Saison ausfällt, mit 5:4 (0:0, 3:2, 2:2) durch.
Die Fischtown Pinguins Bremerhaven rutschten nach dem 2:3 (0:0, 2:2, 0:1) gegen den ERC Ingolstadt auf Rang sieben ab.