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Eishockey-WM 2022: DEB-Team unterliegt Schweiz - verpasst Historisches

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Eishockey-WM 2022: DEB-Team unterliegt Schweiz - verpasst Historisches

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Penalty-Krimi: DEB-Team historisch

Penalty-Krimi: DEB-Team historisch

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft unterliegt der Schweiz im Penalty-Krimi und verpasst den ersten WM-Gruppensieg seiner Geschichte. Die Schweizer fallen mit Brutalo-Checks auf.
Umstrittene Checks, große Emotionen und noch schönere Tore: Das Eis-Derby Deutschland gegen die Schweiz hält, was es verspricht.
. SPORT1
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von SPORT1

Chance verpasst - und dennoch Historisches erreicht! (NEWS: Alles Wichtige zur Eishockey-WM)

Im seinem letzten Gruppenspiel bei der WM hat die deutsche Mannschaft von Bundestrainer Toni Söderholm mit 3:4 (2:1, 0:2, 1:0, 0:0, 0:1) im Penalty-Shootout verloren.

Damit verpasste das DEB-Team die Möglichkeit, erstmals in seiner Geschichte einen WM-Gruppensieg zu feiern. Dafür wäre bereits ein Sieg in der regulären Spielzeit notwendig gewesen. (DATEN: Spielplan der Eishockey-WM)

DEB-Team auf Rang zwei

Historisch war es dennoch für Deutschland: Noch nie zuvor hatte es 16 Punkte nach der Gruppenphase gegeben.

Damit beenden Kapitän Moritz Müller und Co. die Vorrunde auf Rang zwei hinter den Schweizern. Für das Viertelfinale war das DEB-Team bereits vor dem Spiel qualifiziert.

Dort trifft Deutschland am Donnerstag in Helsinki auf den zwölfmaligen Weltmeister Tschechien, der am Abend gegen Finnland 0:3 verlor.

Finnland sichert sich mit einem 3:0-Erfolg gegen Tschechien Platz 1 in der Gruppe. Damit wartet nun Tschechien im Viertelfinale auf das DEB-Team.
02:24
Eishockey-WM: Finnland besiegt Tschechien mit 3:0

Die Schweizer waren durch den neuen WM-Rekordspieler Andres Ambühl (2.) früh in Führung gegangen. Deutschland drehte das Spiel durch Kai Wissmann (12.) und Stefan Loibl (16.) noch im ersten Drittel.

Die Schweiz glich durch Pius Suter im zweiten Drittel aus (22.), ehe Denis Malgin sogar die Führung für die Eidgenossen erzielte (39.).

Matthias Plachta brachte Deutschland im dritten Drittel durch einen Geniestreich zum Ausgleich (48.). Der 31-Jährige hatte sich durch die halbe Schweizer Abwehr getankt. (VIDEO: Alle Highlights der Eishockey-WM)

Matthias Plachta ist zufrieden mit der Gruppenphase und dem zweiten Platz. Auf seinen überragenden Ausgleich reagiert er bescheiden.
03:23
Eishockey-WM 2022: Matthias Plachta im Interview nach dem Schweiz-Spiel

In der Overtime fiel kein Tor, deshalb folgte das Penalty-Shootout. Nico Hischier und Damien Riat trafen für die Schweizer, auf DEB-Seite verschossen alle vier Schützen. „Die Spannung war abgefallen“, bewertete SPORT1-Experte Rick Goldmann das letztlich bedeutungslose Penalty-Duell.

Die Schweizer fielen insbesondere durch eine überharte Spielweise auf. Das drückte sich in zwei Aktionen aus, bei denen deutsche Spieler hart angegangen wurden, ohne dass es eine härtere Strafe zur Folge hatte - zum Ärger von Söderholm.

Zwei Checks gegen den Kopf, doch zweimal entscheiden sich die Schiedsrichter gegen eine Matchstrafe. Basti Schwele kann es nicht fassen.
03:19
Eishockey-WM 2022: Strittige Entscheidungen bei Deutschland - Schweiz

Söderholm empört

„Katastrophale Entscheidung, da brauchen wir gar nicht diskutieren. Wir reden über genau diese Szenen vor jeder WM. Es ist komplett unverständlich. Ich bin damit überhaupt nicht einverstanden. Man kann es nicht ändern, sie haben ihre Entscheidung getroffen“, erklärte der Bundestrainer nach der Partie bei SPORT1.

Toni Söderholm ist stolz auf die Leistung seiner Mannschaft nach der erfolgreichsten Gruppenphase aller Zeiten bei der Eishockey-WM. Nur mit der Linie der Schiedsrichter kann er sich nicht anfreunden.
03:00
Eishockey-WM 2022: Toni Söderholm im Interview nach der Gruppenphase

Bei der ersten Aktion in Minute 35 stieß Fabrice Herzog seinen Gegenspieler Samuel Soramies hart in die Bande, zog mit dem rechten Oberarm noch einmal böse nach.

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Soramies schlug mit dem Gesicht gegen die obere Kante der Bande und begann an der Oberlippe zu bluten.

Zur Verwunderung von SPORT1-Experte Goldmann gaben die Referees nach Video-Studium nur eine Zweiminutenstrafe.

Bei der zweiten Aktion ging es ähnlich blutig zu - diesmal im dritten Drittel. Der Schweizer Denis Malgin rammte DEB-Star Leon Gawanke in der 46. Minute den Ellenbogen ins Gesicht, der Puck war lange weg.

Gawanke lag benommen auf dem Eis, musste direkt runtergenommen werden. Erneut schauten sich die Referees die Szene an, die Entscheidung: Nicht einmal eine Zweiminutenstrafe.

„Unverständlich. Eine Unverschämtheit“, erklärte Goldmann am SPORT1-Mikofron.

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