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HotS: Keine eSports-Turniere mehr

HotS: Keine eSports-Turniere mehr

Blizzard kündigte die Einstellung des eSports in Heroes of the Storm an. Mehrere eSportler und Produzenten verlieren dadurch ihren Job.
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© Blizzard
Sina Götz
Sina Götz
von Linh Vu

Der marktführende Gamespublisher und -hersteller Blizzard hat große Umstellungen für das hauseigene MOBA Heroes of the Storm im neuen Jahr angekündigt.

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In einem offiziellen Statement verkündeten J. Allen Brack, CEO des Unternehmens, und Ray Gresko, Produzent von diversen Titeln, dass Blizzard noch nie so viele aktive sowie unangekündigte Projekte hat. Deshalb müssen die Ressourcen nun besser verteilt werden. Die talentierten HotS-Developer sollen neuen Projekten erhalten, da die Prioritäten auf anderen Spielen und populäreren Titeln, wie Overwatch, liegen.

Zumindest die Spieler von Heroes dürfen aufatmen: Das Spiel selbst wird es weiterhin geben!

Das Aus für HotS-eSports

Allerdings wird der eSports-Bereich von Heroes of the Storm für 2019 gestrichen. Somit fallen große Turnier auf der Blizzcon, wie der Weltmeisterschaft in HotS, dem sogenannten HGC, und dem Heroes oft he Dorm weg. Beim HGC ging es im November 2018 um insgesamt eine Million US-Dollar. Gen.G aus Korea gewann in Anaheim davon 500.000.

Die eSports-Organisation Gen.G hat erneut ihre Klasse in Heroes oft he Storm unter Beweis gestellt und sich zum Weltmeister 2018 gekrönt
Die eSports-Organisation Gen.G hat erneut ihre Klasse in Heroes oft he Storm unter Beweis gestellt und sich zum Weltmeister 2018 gekrönt

Dieser Schritt bringt weitreichende Folgen mit sich: eSportler, Moderatoren und Turnierorganisatoren verlieren aller Vorausicht nach ihre Jobs. Im Kontrast dazu stehen die großen eSportlichen Erfolge des hauseigenen Shooters Overwatch. Der derzeit beliebteste eSports-Titel gewann bei The Game Awards die letzten drei Jahre den Preis für das beste eSports-Game, so auch 2018.

Neben den MOBA-Hits wie League of Legends oder Dota 2 kann Heroes of the Storm nicht mithalten. Bei der diesjährigen LoL-WM schauten durchschnittlich 46 Millionen Menschen weltweit zu. Bei der HGC waren es nur 49 Tausend.

Für den Konzern wird das ein bitterer aber notwendiger Abstrich sein.         

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