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eSports: Das sind die häufigsten Verletzungen bei Gamern

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eSports: Das sind die häufigsten Verletzungen bei Gamern

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Die häufigsten Gamer-Verletzungen

Auch eSportler müssen verletzungsbedingt Pausen einlegen. Für einige kann das sogar das Karriereende bedeuten. SPORT1 zeigt, welche Verletzungen typisch sind.
Der Assistant Coach des LEC-Teams Origen Fabian Broich spricht über seinen Weg vom traditionellen Sport zum eSports, seine Aufgaben im Team und seinen Wechsel von Schalke zu OG.
Sina Götz
Sina Götz

Für G2 Esports geht es diese Woche bei dem MSI in Taiwan um so einiges. Erst letzten Monat besiegten sie ihren Finalgegner Origen in der europäischen Meisterschaft in nur 73 Minuten im Finale 3:0.

Fast hätte ihnen allerdings ein entscheidender Spieler zu diesem Erfolg gefehlt: Grund dafür ist der verletzte Mihael "Mikyx" Mehle.

Er klagte laut seiner Organisation bereits seit mehreren Wochen wegen Schmerzen im Handgelenk und konnte deshalb nur eingeschränkt an Trainingseinheiten teilnehmen. Er musste eine mehrwöchige Pause einlegen bevor er wieder spielen durfte und konnte sich dadurch auch bis heute auf den Weg der stetigen Besserung begeben.

Mikyx ist jedoch bei weitem nicht der einzige eSportler, der unter den negativen physischen Beeinträchtigungen seines Sports leiden muss.

Handgelenksverletzungen weit verbreitet

In der Vergangenheit mussten schon so einige eSportler wegen Handgelenksverletzungen ihre Karriere kurzzeitig pausieren oder sogar beenden.

Dass Profi-Gamer am häufigsten Schmerzen im Handgelenk spüren, könnte mit der schweren Belastung ihrer Finger mit durchschnittlich 300-400 Aktionen pro Minute zusammenhängen.

Der CS:GO-Profi Olof "olofmeister" Kajbjer galt als einer der besten Spieler in seiner Disziplin, doch Anfang 2016 musste er wegen seiner Handgelenksverletzung bei wichtigen Turnieren aussetzen. "Es ist schwer vorherzusagen, wie lang die Heilung dauert. Es kann Wochen oder Monate dauern. Ich weiß es nicht. Aber das wird schon", so der Schwede.

Zu seiner ursprünglichen Top-Form kehrte er aber daraufhin nie zurück.

Handbruch hat erhebliche Folgen

Auch bei den LoL-Gamern sind Handgelenksverletzungen weit verbreitet. Der eSportler "Creaton" und der Vize-Weltmeister "Soaz" brachen sich jeweils die Hand, was erhebliche Folgen auf deren Karriere hatte.

Creaton schaffte es nach dem Bruch nicht wieder an seine früheren Glanzzeiten anzuknüpfen. Soaz musste dabei zusehen, wie sein Kollege Bwipo seine Position einnahm.

Der deutsche StarCraft-II-Profi Dario "TLO" Wünsch litt unter dem Karpaltunnelsyndrom und musste deshalb eine Zwangspause einlegen: "Am Ende wurde es so schlimm, dass ich meine Finger nicht mehr gespürt habe, während ich spielte."

Rückenschmerzen treten häufig auf

Durch die einseitige Motorik und der oftmals schlechten Haltung der eSportler, kommen bei den Gamern insbesondere Rückenschmerzen häufig auf.

Der koreanische StarCraft-II-Superstar Jung "MVP" Jong Hyun musste mit "Cercival Kyphosis" kämpfen, wodurch die Wirbelsäule eine Fehlstellung hat.

Ärzte speziell für eSportler

Mittlerweile arbeiten viele eSports-Teams eng mit Physiotherapeuten zusammen, um solche Verletzungsgefahren vorzubeugen.

In den USA hat sich ein Arzt namens Dr. Levi Harrison auf eSports- und Gaming-Verletzungen spezialisiert und bringt Profi-Spielern Übungen bei, mit denen sie die Verletzungsgefahr reduzieren können.

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Die eSports-Organisation Counter Logic Gaming engagierte Matthew HWU als Head of Physical Performance & E-Sports Medicine nur für diese Zwecke.