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Wegen Ukraine-Krieg: Gambit muss unter neutralem Banner spielen

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Wegen Ukraine-Krieg: Gambit muss unter neutralem Banner spielen

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Gambit muss unter neutralem Banner spielen

Gambit muss unter neutralem Banner spielen

Wegen des anhaltenden Krieges muss Gambit sich zur Neutralität bekennen. In Valorant und Counter-Strike dürfen die Spieler nur unabhängig von ihrer Organisation antreten.
Spieler dürfen nicht länger unter der Gambit-Esports-Flagge auflaufen
Spieler dürfen nicht länger unter der Gambit-Esports-Flagge auflaufen
© Riot Games
Niklas Walkerling
Niklas Walkerling

Die russische Organisation Gambit Esports darf in der Valorant Champions Tour antreten - jedoch nur unter neutraler Flagge und mit verändertem Teamnamen. Seit der Invasion Russlands in die Ukraine am 24. Februar hat das Roster kein offizielles Match mehr bestritten. Jetzt dürfen sie unter Auflagen ihr Können wieder unter Beweis stellen.

Gambit benennt Valorant- und CS:GO-Teams um

Riot Games setzte vergangenen Montag, nach zweiwöchiger Unterbrechung, die Saison in Europa fort. Gambit Esports befand sich jedoch nicht unter den Teilnehmern. Nun gibt es für das Roster gute Neuigkeiten: Unter dem Namen „M3 Champions“ (kurz: M3C) geht für das Line-Up die Valorant-Saison weiter. In der Presseerklärung heißt es: „Es bleibt eine unverändert schwierige Zeit für jeden, auch für uns, die Freunde und Familie in der Ukraine haben. Wir wünschen uns, dass unsere Spieler an Turnieren teilnehmen dürfen und sich auf den Wettbewerb und den Sportsgeist konzentrieren. Deshalb werden unsere Spieler (...) als unabhängiges Team an der VCT teilnehmen.“

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Kurz zuvor traf Gambit für ihr CS:GO-Line-Up dieselbe Entscheidung. In der ESL Pro League Season 15, die vom 9. März bis 10. April läuft, treten die Profis ebenfalls unter neutralem Namen an. Anders als Riot Games machte die ESL sehr deutlich, dass Teams, die „offensichtliche Verbindungen“ zur russischen Regierung haben, sich nicht in der Pro League repräsentieren dürfen.

Diese Maßnahmen wurden bisher nur für die Valorant- und CS:GO-Wettbewerbe getroffen, da Shooter-basierte Titel gerade besonders im Fokus stehen. Ob Gambit zukünftig auch nicht Shooter-basierte Teams neutral benennen muss, wird sich zeigen.

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