Warzone: Fans wollen Gulag zurück

Warzone: Fans wollen Gulag zurück

Der momentane Nuketown-Ableger erfreut sich keiner großen Beliebtheit bei Warzone-Spielern. Die Rede ist von unfairen Spawns und ungleichen Chancen im direkten 1v1.
Nuketown-Hate: Warzone-Spieler regen sich über unfaire Map auf
Nuketown-Hate: Warzone-Spieler regen sich über unfaire Map auf
© Activision

Von Fatih Öztürk

Als Activision die aktuellsten Call of Dutys miteinander verknüpfte, kamen nicht nur die Waffen aus Cold War in Warzone hinzu, auch der Gulag, die letzte Ruhestätte der Verlierer, wurde ausgetauscht. Was einst ein von Modern Warfare 2 inspiriertes, symmetrisch gespiegeltes Areal war, ist nun Nuketown Light.

"Wenn es keine Symmetrie gibt, wird eine Seite immer im Nachteil sein", schreibt ein frustrierter Redditor.

Nuketown - Fanliebling trifft auf Hate

Nuketown gilt als eine der beliebtesten Karten der Call-of-Duty-Geschichte. Darum hat man sich bei Activision die Rezeption des Nuketown-Gulags sicher anders vorgestellt, als sie tatsächlich ausfällt. Denn Fans kritisieren immer häufiger, dass die Karte aufgrund ihres Aufbaus unfair ausgefallen ist und einer Seite deutliche Vorteile gibt.

"40 Prozent meiner Tode im Gulag kommen daher, dass mein Gegner hinterm Auto campt", schreibt ein hochgevoteter Redditor.

Spawnt man auf der linken Seite, kann man sich hinter einem Auto verstecken, das einem großflächigen Schutz vor den Kugeln des Gegners bietet und gleichzeitig Überblick über die Lanes verschafft. Die Community spricht von einem Headglitch, dem der Gegner fast schutzlos ausgeliefert ist.

Auf der Gegenseite steht das Argument, dass der Sprung zum Auto dafür höchst riskant ist und man ein einfaches Ziel für den Konkurrenten sei. Reddit diskutiert und debattiert über viele weitere Probleme wie Stuns, LMGs und dergleichen, doch bei einem Punkt scheint sich die Warzone-Community einig zu sein: Ihr gefällt das aktuelle Layout der Gulags nicht.