Am Wochenende geht die Jagd nach dem virtuellen Henkelpott in die heiße Phase. Mit dem Start der Knockout Stage in der eChampions League, die für den 23. April in Stockholm angesetzt ist, kämpfen die verbleibenden 32 Pros um den Einzug ins Grand Final des prestigeträchtigen Cups. Acht Plätze werden vergeben.
FIFA 22: eChampions League geht in die heiße Phase
Auch in der eSport-Szene genießt der Wettbewerb ein hohes Ansehen. Neben der Chance auf ein stattliches Preisgeld verbindet das Offline-Event vor allem den Flair magischer Pokalnächte aus dem realen Fußball mit dem kompetitiven Wettstreit an der Konsole. Wer wird sich am Ende zum König von Europa krönen?
Internationale Top-Spieler unter sich
„Ils sont les meilleurs, sie sind die Besten und these are the Champions“ - was die ikonische Hymne der Champions League verspricht, hält auch das Starterfeld der pan-europäischen eSport-Variante. Zahlreiche internationale Größen haben die Swiss-Round überstanden. Zu den prominentesten Namen zählt zweifelsohne Donovan „Fnatic Tekkz“ Hunt.
Der Engländer gehört zu den FIFA-Profis mit der größten Trophäensammlung. Dazu gesellen sich u.a. der mehrfache FUT-Cup-Gewinner Levi „Levi“ de Weerd (Niederlande), der zweimalige französische Meister Corentin „Maestro“ Thuillier oder die Israelis Roee „Nom_Feldman“ Feldmann und Yuval „YuvalBeli“ Blizovsky - beide in der Top 5 der Region „Europe East“.
Deutschland in der Überzahl
Aus nationaler Sicht stehen die Chancen auf ein positives Ergebnis rein numerisch aber besser als für jede andere Nation. Insgesamt neun der 32 Teilnehmer kommen aus Deutschland. Von aufstrebenden Talenten wie Rostocks Henning „FCH_Henning“ Wilmbusse bis hin zum amtierenden Meister Umut „RBLZ_Umut“ Gültekin ist alles vertreten.
Der aktuell wohl beste FIFA-Zocker des Landes hat sich mit einer Bilanz von 4-1 einmal mehr souverän durch die vorangegangene Swiss-Stage gespielt. Auch die beiden Bremer Ali „PredatorFIFA“ Oskoui Rad sowie Berkay „Berkaylion“ Demirci, der den eSportler der Roten Bullen in der Gruppenphase sogar bezwingen konnte, haben sich ein Ticket gesichert.
Ebenfalls gleich zwei Spieler schickt der VfL Bochum ins Rennen. Durch den Ausschluss der russischen Pros aus der Global Series (FGS) rückte Youngster Laurin-Noah „VfLSnakez“ Bartsch nach, der ursprünglich mit einer Bilanz von 2-3 gescheitert war. Teamkollege Koray „KKoray“ Kücükgünar meisterte die Quali-Phase dagegen über den herkömmlichen Weg.
Komplettiert wird das deutsche Neuner-Gespann von Köln-Profi Ditmir „ditmir_4897″ Alimi und den beiden VBL-Club-Championship-Akteuren Deniel „Denii_10″ Mutic aus dem Roster des 1. FC Heidenheim sowie Lukas „Lukas_1004″ Seiler, der für die TSG aus Hoffenheim an den Start geht.