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eSport: Schleswig-Holstein macht‘s vor

Eine Reportage beleuchtet das Virtual Bundesliga-Team von Holstein Kiel und verrät, was Schleswig-Holstein besser macht als alle anderen Bundesländer.
Am ersten Doppelspieltag der Virtual Bundesliga Saison 2022/2023 gab sich der amtierende Meister RB Leipzig keine Blöße und holte die perfekte Punkteausbeute. Newcomer Karlsruhe macht es ihnen gleich. In der Nord-West-Division marschieren Köln und Hamburg vorne weg. Die Highlights und die schönsten Tore in der Zusammenfassung. Copyright: Virtual Bundesliga.
Niklas Walkerling
Niklas Walkerling

Die Virtual Bundesliga ist noch in der Winterpause. Erst ab dem 10. Januar rollt das virtuelle Leder wieder. Der NDR nutze die Zeit und gewährt in einer neuen Reportage Einblicke hinter die Kulissen des derzeitigen Tabellenschlusslichts Holstein Kiel. Außerdem wird verraten, was das Land Schleswig-Holstein allen anderen Bundesländern voraus hat.

Holstein Kiel im VBL-Keller

Holstein Kiel belegt mit gerade einmal acht Punkten aus 14 Spielen den einsamen letzten Platz der Nord-West-Division. Dabei scheint das Engagement der Spieler zu stimmen. Im Interview gibt Neuzugang Colin Völter preis, dass er beinahe täglich 10 Stunden zu Hause trainiere. Hinzu kommen mindestens zwei Trainingseinheiten die Woche im Landeszentrum in Kiel.

Betreut wird das fünfköpfige Team von einem Coach und der Managerin. Rico Hölzel, früher selbst FIFA-Profi gewesen, feilt mit seinen Spielern an Trainingskonzepten und Taktiken. Ebenso ist er für die Gegneranalyse verantwortlich. Teammanagerin Eileen Wunderlich sieht ihre Aufgaben hingegen im reibungslosen Ablauf an Spieltagen und zu Trainingseinheiten. Des Weiteren kümmert sie sich um die Lizenzierung und nimmt an der Kaderplanung teil.

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Die Rahmenbedingungen scheinen bei Holstein Kiel also zu stimmen, jetzt müssen nur noch die richtigen Ergebnisse dies auch widerspiegeln. Die erste Chance dazu erhalten zum Rückrundenauftakt im Nordderby gegen Hansa Rostock – dem Tabellenführer der Nord-West-Division.

Millionenschwere Förderung in Schleswig-Holstein

2021 wurde der E-Sport-Verband Schleswig-Holstein gegründet. Er möchte Interessen vertreten, Strukturen aufbauen, Aufklärungsarbeit leisten und Angebote für eSport-Profis und den Nachwuchs schaffen.

Zwei Jahre zuvor flossen 1.5 Millionen Euro in die Förderung von Vereinen und Projekte – mehr als in jedem anderen Bundesland. Etwa 300.000 eSport-Interessierte soll es laut Bericht in Schleswig-Holstein geben. Einen Anlaufpunkt für ambitionierte Zocker sollen die Landeszentren bieten. In Kiel, der Heimat des VBL-Teams, steht bereits eins, drei weitere sollen folgen.

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eSports in Deutschland: Wann zieht der Bund nach?

Die bundesweite Anerkennung als „echte“ Sportart bleibt dem eSports trotz immer größerem Wachstum weiterhin verwehrt. Bestehenden eSport-Organisationen und kleineren Vereinen bleiben somit wichtige Fördergelder und der Aufbau einer wettkampforientierten Infrastruktur vorenthalten.

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker äußerte sich 2022 mit Bedenken über die Schlafmützigkeit der deutschen Politik und des Deutschen Olympischen Sportbundes: „Die Sportnation Deutschland läuft Gefahr, den nächsten Anschlusszug zu verpassen“, stellte Reker damals mahnend fest. (Hier den gesamten Artikel nachlesen)

Auch die Grünen-Politikerin Monika Lazar bemühte sich 2021 vergebens. Sie prangerte das fehlende Engagement der damaligen Bundesregierung an, die im Koalitionsvertrag versprachen, eSports-Institutionen mit Vereins- und Verbandsrechten ausstatten zu wollen. Passiert ist davon nichts. (Hier den gesamten Artikel nachlesen)