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League of Legends: Strittige Vertragsklausel von Perkz gültig

League of Legends: Strittige Vertragsklausel von Perkz gültig

Im Nachhinein sind neue Informationen zu Luka „Perkz“ Perković' Wechsel von G2 zu Cloud9 aufgetaucht. Dem Midlaner wurde untersagt, zu Fnatic zu gehen, Riot reagierte.
Carlos „ocelote“ Rodríguez Santiago - Provokant wie eh und je
Carlos „ocelote“ Rodríguez Santiago - Provokant wie eh und je
© G2
von Fatih Öztürk

Eigentlich sollte es keine Überraschung für League of Legends Fans sein, die den exzentrischen Mannschaftsgründer Carlos „ocelote“ Rodríguez Santiago von G2 verfolgen. Der Ex-Profi macht nie einen Hehl daraus, dass er Fnatic als größte Konkurrenz für sein eigenes Team sieht. Es verwundert also kaum, dass er Perkz nur unter einer speziellen Bedingung an Cloud9 abtrat. Der Kroate durfte laut Vertrag drei Jahre lang nicht zu Fnatic wechseln, wie Jacob Wolf in Erfahrung brachte.

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Rodríguez Santiago äußerte sich dazu selbstverständlich umgehend bei Twitter und verteidigte G2′s Vorgehen. Er wollte damit sichergehen, dass Cloud9 den Midlaner nicht „noch am selben Tag an Fnatic weiterverkauft.“

Keine Konsequenzen für G2

Riot Games und ihre professionellen Ligen sehen sich erstmals mit einer solchen Situation konfrontiert. Nachdem Fnatic Beschwerde gegen die brisante Vertragsklausel einlegten, wurde der zuvor bereits freigegebene Vertrag erneut einer Prüfung unterzogen. Danach meldete sich Tom Martell von Riot zu Wort.

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„Wir möchten die Verwirrungen bezüglich des G2-C9-Transfers auflösen, welcher in der letzten Offseason stattfand.“ Martell bestätigt die Existenz der besagten Klausel und dass diese ein unerwartetes Novum im LoL eSports sei. „Unsere aktuellen Regeln zu Spielerwechseln untersagen eine solche Wechselsperre nicht explizit, weswegen wir G2 und C9 nicht für die Klausel bestrafen werden.“ Allerdings hob Martell selbige auch umgehend auf und gestattet Perković, zu jeder beliebigen Mannschaft zu gehen.

Außerdem wird man die notwendigen Konsequenzen ziehen und das Regelwerk überarbeiten, damit es nicht erneut zu einer solchen Situation kommen kann. „Ab sofort werden wir unsere Regeln so aktualisieren, um zukünftige Einschränkungen in Wechselvereinbarungen auszuschließen, da diese nicht mit den Werten und Interessen unseres Sports übereinstimmen“, so Martell abschließend.

Auch ocelote hatte ein Statement zu der Situation für seine Fans und Follower:

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Inwiefern die ganze Show viel heiße Luft um nichts ist, ist nicht bekannt. Bisher haben aber weder Perkz noch Fnatic Annäherungsversuche an die jeweils andere Fraktion gestartet.