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Prime League: 5-Spiele-Krimi - BIG und MOUZ liefern sich epische Playoffschlacht!

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Prime League: 5-Spiele-Krimi - BIG und MOUZ liefern sich epische Playoffschlacht!

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LoL: Prime League: BIG besiegt MOUZ

LoL: Prime League: BIG besiegt MOUZ

Die Playoffs des Summer Splits der Strauss Prime League haben begonnen. Im ersten Spiel der ersten Runde kam es zum Duell der Altmeister zwischen BIG und MOUZ.
Das Duell der Altmeister: BIG vs. MOUZ
Das Duell der Altmeister: BIG vs. MOUZ
© Strauss Prime League via Twitter
Robin Ahlert
Robin Ahlert

Was für ein Banger direkt zum Auftakt der sommerlichen Endrunde!

Das Duell zwischen den beiden erfolgreichsten Teams der höchsten deutschsprachigen League-of-Legends-Liga hielt was es versprach und lieferte den Fans direkt zum Auftakt der Playoffs eine actiongeladene Serie über die volle Distanz.

Vor dem Beginn der Spiele schienen die Rollen recht klar verteilt zu sein. Schließlich war BIG im Tiebreaker gegen SK Gaming Prime nur knapp am zweiten Platz und damit der direkten Qualifikation für das Upper Bracket und vor allem einem sicheren Platz bei den European Masters vorbeigeschrammt. MOUZ hingegen beendete die reguläre Saison auf dem letzten für die Teilnahme an der Endrunde berechtigenden Platz sechs.

Doch Platzierungen und Leistungen in der regulären Saison zählen in den Playoffs nicht mehr. Das erste Spiel lieferte den direkten Beweis.

BIG vs. MOUZ - Der Außenseiter überrascht

Tatsächlich spielte MOUZ direkt von Anfang an groß auf. Vor allem der deutsche AD-Carry Ömer „Practice“ Türgüt, der die gesamte Serie überragend spielen sollte, war von Anfang an da und führte sein Team auf Zeri mit einer sehr guten K/D/A von 9/1/6 nach knapp 36 Minuten zum 1:0 in der Serie. Während MOUZ in dieser Zeit allein zwei Barons und die Drachenseele ihr Eigen nennen konnte, schaffte es BIG über denselben Zeitraum gerade einmal einen mickrigen Turm des Gegners zu zerstören.

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Somit lag das Momentum nach dem ersten Spiel klar auf der MOUZ-Seite. BIG musste reagieren.

Und tat das auch.

Nach einem wilden Game, dass mehrere Hin und Hers beinhaltete, fanden die Berliner am Ende doch den einen erfolgreichen Team-Fight, der ihnen nicht nur die Drachenseele einbrachte, sondern auch das Spiel nach langen 46 Minuten zu ihren Gunsten entschied. Bis zu diesem Zeitpunkt sind drei (zwei MOUZ, einer BIG) Baron Nashor gefallen und insgesamt sieben Drachen erlegt worden.

Damit war die Serie mit 1:1 wieder ausgeglichen.

Prime League: Spiel den gleichen Song nochmal

Spiel drei war ähnlich knapp wie das vorangegangene.

Spätestens ab Minute 25, als MOUZ den vierten Drachen des Spiels erlegte und sich damit gleichzeitig die Cloud-Soul sicherte, kippte das Game aber immer mehr in Richtung der Mäuse. BIG blieb aber alleine wegen Franciszek „Harpoon“ Gryszkiewicz‘s Jinx, die er übrigens die komplette Serie über spielte, gefährlich.

Auch Simon „Ventair“ Tschammer, der auf Kennen mit einem gut getimten Flank mithilfe seiner Ultimate jederzeit spielentscheidend sein konnte, ließ MOUZ bis zum Ende wachsam bleiben. Das Spiel wurde so fast unnötig in die Länge gezogen, da sich beide Teams mehr oder weniger lauernd auf den Lanes neutralisierten.

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Am Ende war es eben genau das angesprochene Kennen-Play. Nur das dieses eben nicht den gewünschten Effekt für BIG einbrachte. Im Gegenteil.

Nach dem erfolglosen Engage von Ventair räumte MOUZ einen Kontrahenten nach dem anderen aus dem Weg und hatte damit anschließend freie Bahn in die gegnerische Base.

Mit 2:1 ging man somit aus Sicht von MOUZ in Führung.

BIG stand damit serientechnisch mit dem Rücken zu Wand. Ließ sich dadurch aber nicht beirren.

Tatsächlich zeigte der eigentliche Favorit in Game vier seine wohl beste Leistung. Mit einer Champion-Komposition, die bestehend aus Ornn, Lee Sin, Lissandra und Lulu eigentlich fast ausschließlich nur dazu diente, Harpoons Jinx zu schützen und so massenhaft Damage austeilen zu lassen, wurde jeder entscheidende Fight zwar knapp aber clean gewonnen und so die Serie nach Rückstand ein weiteres Mal ausgeglichen.

MOUZ: Draftgap

Spiel fünf sorgte dann beim Draft für einige verwunderte Blicke. Denn während BIG bei seiner eingespielten Komposition blieb, die sich quasi in jedem Spiel um Lee Sin, Lissandra und vor allem Jinx drehte, brachte MOUZ für ihren Jungler Maurice „Amazing“ Stückenschneider jedoch urplötzlich Nocturne auf das Spielfeld.

Und dieser Pick ging gelinde gesagt überhaupt nicht auf. So kam es, dass MOUZ mehr oder weniger Viereinhalb gegen Fünf spielte. Da BIG keine signifikanten Fehler machte, war dies eine Rechnung, die die Mäuse nicht lösen konnten. Auch wenn ADC Practice und Mid-Laner Lev „Nomanz“ Yakshin alles in ihrer Macht stehende taten, um die sich schnell abzeichnende Niederlage zu verhindern.

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Am Ende kam es so wie es kommen musste. Nach 35 Minuten stand BIG als Sieger fest.

Damit ziehen die Berliner in die nächste Runde ein und treffen dort auf den Gewinner der Partie zwischen Eintracht Spandau und Schalke 04, welche am kommenden Donnerstag ab 18:00 Uhr ausgespielt wird.