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RL: Ultimativer Anfänger Guide

RL: Ultimativer Anfänger Guide

In diesem Rocket League Guide lernst du die Basics der Rotation, des Trainings, der Auto-Wahl und vielem mehr, damit deinem Erfolg im Ranked nichts mehr im Wege steht.
Mit diesem Guide kletterst du in nullkommanix die Ränke hoch!
Mit diesem Guide kletterst du in nullkommanix die Ränke hoch!
© Epic Games

 Von Jonas Schaffrick

Du hast in letzter Zeit angefangen Rocket League zu spielen und willst deinen Rang verbessern oder sogar mal ein Turnier gewinnen?
Dann bist du hier genau richtig! In diesem Artikel werden wir dir in 4 Schritten einige Grundlagen erklären, welche du mit ein wenig Training schnell umsetzen kannst.

1. Die Wahl des Autos

Bevor wir uns auf das Spielfeld von Rocket League begeben, sollten wir einen Blick in die Garage werfen und uns über die Unterschiede der Autos bewusst werden. Jedes Auto hat eine Hitbox und Wenderadius. Dabei wird in 6 verschiedene Hitboxen, welche nach dem Ursprungsauto der Hitbox benannt wurde, unterschieden.

Im kompetitiven Bereich wird vor allem der Octane und Fennec sehr oft gespielt. Diese haben durch ihre hohe Hitbox die perfekten Voraussetzungen für Dribblings und Zweikämpfe, sogenannte 50-50’s. Manche Spieler nutzen den mit einer flacheren, aber dafür längeren Hitbox ausgestatteten Dominus oder das Batmobil. Diese längliche Hitbox macht gerade Flicks, also einen Frontflip, während man den Ball auf dem Auto hat, um den Gegenspieler zu überspielen, sowie starke Schüsse einfacher. Die Wahl des Autos und dadurch die Wahl der Hitbox ist letztendlich eine persönliche Präferenz.

2. Kameraeinstellungen

Bevor wir nun auf den Rasen fahren, begeben wir uns noch in die Einstellungen und werfen einen Blick auf die Kameraeinstellungen. Es empfiehlt sich das Kamerawackeln zu deaktivieren und die Kamera Starrheit zu erhöhen, da so die Ansicht ruhiger bleibt und der Abstand der Kamera zum Auto weniger variiert. Dies ermöglicht ein einfacheres Einschätzen der Abstände zwischen Ball, Auto und Kameraansicht.

Ebenso kann man die FOV, Höhe, sowie den Kameraabstand erhöhen, um ein größeres Sichtfeld zu bekommen. Dabei sollte man jedoch darauf achten, dass die Kamera nicht zu weit vom Auto entfernt ist, da es sonst schwieriger ist den Abstand zwischen Ball und Auto einzuschätzen. Dies würde in eine Beeinträchtigung der Schussgenauigkeit resultieren. Letztendlich gilt auch hier wieder: Du musst dich mit den Kameraeinstellungen wohl fühlen.

Im Menü kannst du die Kamera so einstellen, dass sie perfekt zu deinen Vorlieben passt
Im Menü kannst du die Kamera so einstellen, dass sie perfekt zu deinen Vorlieben passt

3. Ground- und Aerial-Training

Nun geht es endlich auf den Rasen, allerdings nicht direkt ins Spiel, sondern vorerst ins Training. Der Weg zum Erfolg in Rocket League besteht aus 2 Teilen: Mechaniken des Spiels und Taktik.

Auf die Mechaniken werden wir uns nun fokussieren. Diese kann man grob in Aerial- und Groundplay unterteilen. Wenn du deine Ballkontrolle verbessern willst, bietet sich hier das freie Training an. Versuche den Ball möglichst lange auf deinem Dach zu balancieren, sodass er nicht den Boden berührt. Das Dribbling kann durch einen Schuss oder Flick auf das Tor beendet werden.

Ein weiteres gutes Training für die Ballkontrolle ist das schwere Aerial Training – allerdings ohne Aerials zu verwenden. Hierbei geht es darum, den auf dich zufliegenden Ball nicht entgegenzufliegen, sondern diesen auf dem Boden aufzufangen. Mit ein bisschen Übung wird es dir gelingen den Ball direkt neben oder vor dein Auto zu legen oder sogar auf dem Dach zu balancieren.

Diese Übungen helfen dir mehr Kontrolle über dein Auto und den Ball zu gewinnen. So kannst du dich im Spiel während Dribblings auf deine mechanischen Fähigkeiten verlassen und dich mental auf die Spielsituation konzentrieren.

Für das Aerial Training eignen sich selbstverständlich die offiziellen Aerial Trainings mit seinen verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Des Weiteren gibt es zusätzlich in der Sektion "Custom-Training" viele Trainings Packs aus der Community, in welchen du lernen kannst fortgeschrittene Aerials zu meistern. Dazu lohnt es sich die Basics des Fast Aerials (Den passenden Video-Guide dazu findet ihr hier.) anzueignen.

Trotz dieser Tipps braucht es eine Menge Übung und viel Spielpraxis, um deine mechanischen Fähigkeiten zu verbessern. Allerdings kann man gerade in Rocket League schon früh große Lernerfolge verzeichnen.

4. Rotation, Positioning & Teamplay

Nachdem du jetzt gut auf das erste Spiel vorbereitet bist, werden wir uns die Taktik auf dem Feld etwas genauer angucken. Hierbei werden wir uns auf den 3 gegen 3 Standardmodus fokussieren. Aber wie koordiniert man nun das Spiel?

Am einfachsten ist dies, wenn du mit Freunden zusammenspielst. Idealerweise trefft ihr euch dafür in einem Voicechat um euch im Spiel abzusprechen.

Die Koordination auf dem Feld selbst wird durch die Rotation bestimmt. Hierbei sind die Spieler in einem Dreieck positioniert, welches um sich selbst rotiert. Dabei rotieren nicht nur die Spieler, sondern auch dessen Rollen und Aufgaben. Ebenso sollten gleichmäßige Abstände eingehalten werden, damit man ideal positioniert ist.

In der Rotation gibt es folgende Rollen:

Playmaker: Du bist der Spieler am Ball und hast die Entscheidung was als nächstes passiert. Du kannst entweder zum Striker passen oder selbst den Abschluss aufs Tor suchen.

Striker: Du befindest dich in der Mitte vor dem gegnerischen Tor, um einen möglichen Pass des Playmakers zu verwerten. Hierbei solltest du dich als Anspielstation möglichst frei positionieren, aber ebenso einen guten Überblick haben, wo du den Ball platzieren könntest. Als Striker musst du nicht zwingend auf das Tor schießen. So kannst du den Ball auch erneut passen oder über das Tor der Gegner an die Rückwand legen.

Letzter Mann: Du bist der Spieler, der den kompletten Überblick hat. Du siehst den Ball, deine Mitspieler und die Gegner. Mit den Informationen solltest du Calls machen und dich so positionieren, dass du deine Mitspieler unterstützen kannst. Ebenso musst du auf einen potenziellen weiten Clear des gegnerischen Teams vorbereitet sein.

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IMMER AKZEPTIEREN
EINMAL AKZEPTIEREN

Da du dieses Dreieck in einer Rotation spielen wirst, hat jeder Spieler keine eigene Rolle. Das Dreieck rotiert um seine eigene Achse und so verändern sich je nach Position die Rollen der Spieler. Neben der eben erklärten Offensiv-Rotation, gibt es auch eine Defensiv-Rotation. Bei dieser ist sichergestellt, dass sich zu jedem Zeitpunkt genau ein Spieler im Tor befindet, ein Spieler Druck auf den Ball ausübt und der dritte als letzter Mann die Rotation am Leben erhält, indem er den Kreis schließt.

Mit diesen Tipps und ein wenig Training bist du für dein nächstes Spiel in Rocket League gut vorbereitet.