In dieser Woche hatte die Nord-West-Division der VBL Club Championship ein ganz besonderes Spektakel zu bieten. In Form eines Dreifachspieltages wurde der Endspurt der regulären Saisonphase quasi eingeläutet, noch bevor in den Playoffs sowie dem Grand Final schließlich der neue deutsche Meister ausgespielt wird.
Schalke nimmt Tabellenspitze ins Visier
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Als einer der heißesten Anwärter auf den Titel gilt mittlerweile der FC Schalke 04, dessen eSports-Abteilung bis auf Rang zwei vorgestürmt ist - und das obwohl die Niederlage gegen den VfL Wolfsburg (1:3, 2:4) das Ende einer Fabelserie bedeutete!
VBL in FIFA 23: Schalke trotz bitterer Pleite auf Kurs
Freudenstimmung im Hause der Knappen! Mit sechs weiteren Punkten auf der Habenseite beschließen die Königsblauen den Spieltag auf Position zwei - ein Saisonhoch! Einziger Wermutstropfen: Durch die Pleite gegen die Wölfe endete eine Serie von elf ungeschlagenen Partien. Ligaweit kann nur der amtierende Champion aus Leipzig, der derzeit bei 13 Spielen ohne Niederlage steht, eine bessere Bilanz aufweisen. Trotzdem befindet sich Schalke aktuell auf Final-Kurs.
Noch einen Platz über S04 und folglich an der Spitze der Nord-West-Division steht Hansa Rostock. Durch die Erfolge gegen Werder Bremen (5:0, 2:1) und Borussia M‘Gladbach (4:0, 4:1) sowie einem Remis gegen Eintracht Braunschweig (4:1, 2:3, 1:1) bleibt der Nord-Klub mit nun 47 Zählern weiter unangefochtener Tabellenführer. Dank des komfortablen Vorsprungs auf die Verfolger kann fast schon sicher mit der zweiten Grand-Final-Teilnahme nacheinander geplant werden.
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Der 1. FC Köln hat dagegen eine ähnlich gute Ausgangslage fahrlässig verspielt. Mit gleich drei Niederlagen am Triple-Matchday, wodurch die Geißböcke bis auf Rang vier abgerutscht sind, musste der Effzeh einen herben Rückschlag hinnehmen. Damit befindet sich die Mannschaft um Tim „TheStrxngeR“ Katnawatos und Denis „DENIS“ Müller erstmals in dieser Saison außerhalb der Top zwei, die die direkte Qualifikation für das Final-Event (Strassenkicker Base in Köln) bedeutet.
Ein paar Kilometer weiter nördlich könnte die Gefühlslage nicht unterschiedlicher gewesen sein. Bayer Leverkusen sicherte sich mit neun Punkten als einziges Team die Maximalausbeute. Die Siege gegen Wolfsburg (3:1, 4:3), Paderborn (2:1, 4:1) und jenen Effzeh (2:2, 4:1, 4:2) sorgten in der Gesamtabrechnung zudem für einen gewaltigen Sprung. Die eSports-Abteilung der Werkself verbesserte sich von Position 13 auf sieben und hat somit wieder Tuchfühlung zu den Playoff-Rängen.