HSV hält Fortuna auf Distanz

HSV hält Fortuna auf Distanz

In der 2. Bundesliga trennen sich Fortuna Düsseldorf und der Hamburger SV Unentschieden. Die SpVgg Greuther Fürth springt auf den Relegationsplatz.
Der Hamburger SV (weiß) und Fortuna Düsseldorf bleiben in der Spitzengruppe der 2. Bundesliga
Der Hamburger SV (weiß) und Fortuna Düsseldorf bleiben in der Spitzengruppe der 2. Bundesliga
© Imago
. SPORT1
von SPORT1
am 26. Jan

Das Spitzenspiel der 2. Bundesliga hat nicht gehalten, was es versprochen hatte. 

In einer Partie mit wenigen Topchancen trennten sich Verfolger Fortuna Düsseldorf und Tabellenführer Hamburger SV leistungsgerecht 0:0. In der Nachspielzeit bewahrte HSV-Keeper Sven Ulreich sein Team mit einer starken Parade vor der ersten Niederlage nach sechs Siegen und einem Unentschieden. 

HSV hält Düsseldorf auf Distanz

Der HSV liegt in der Tabelle jetzt vier Punkte vor dem VfL Bochum, Düsseldorf bleibt Fünfter (Die Tabelle der 2. Bundesliga).

Der Hinrunden-Meister hielt durch das Unentschieden wenigstens das Polster auf den ebenfalls formstarken Rivalen vom Rhein und damit auf einen Nichtaufstiegsplatz bei beruhigenden fünf Punkten. (Die Dienstagsspiele zum Nachlesen im Ticker)

"Aus der ersten Halbzeit müssen wir mehr mitnehmen, in der zweiten sind wir kaum zu Chancen gekommen", sagte HSV-Keeper Sven Ulreich bei Sky. "Es ist erst einmal ein Punktgewinn für uns", sagte sein Trainer Daniel Thioune.

"So lange wir punkten müssen wir nicht auf die Konkurrenten schauen. Den Punkt gegen den HSV nehmen wir gerne mit", war Fortuna-Torwart Florian Kastenmeier zufrieden mit dem Endergebnis. 

Die beiden Traditionsklubs boten fußballerisch und taktisch sehenswerten Zweitligafußball und unterstrichen, warum sie um die Bundesligarückkehr kämpfen. Die Defensivreihen dominierten das Geschehen allerdings besonders in der zweiten Hälfte.(Spielplan und Ergebnisse der 2. Bundesliga)

Im dritten Anlauf soll es für den einstigen "Dino" HSV unbedingt klappen mit der Rückkehr ins Oberhaus. Entsprechend schnell hakte Trainer Daniel Thioune die Halbzeitmeisterschaft ab und pochte bei seinen Profis vor dem Spitzenspiel auf höchste Aufmerksamkeit. 

Sein Gegenüber Uwe Rösler adelte den HSV als "die beste Mannschaft der Liga. Sie stehen zurecht da oben und haben auch die besten Voraussetzungen."

HSV-Torjäger Terodde abgedeckt

Die Hamburger bestätigten Röslers Erwartungen. Die Rothosen ließen den Ball gekonnt laufen und drangen vor allem über Sonny Kittel und Jeremy Dudziak immer wieder gefährlich in den Düsseldorfer Strafraum ein. Sie fanden jedoch nicht ihren Torjäger Simon Terodde (17 Saisontreffer), der mit einem Doppelpack das Hinspiel gegen seinen Ex-Klub entschieden hatte (2:1).

Auch mit etwas Glück verhinderte die Fortuna trotz eklatant weniger Ballbesitz bis zur Pause Schlimmeres. Den ersten - wenn auch wenig gefährlichen - Schuss auf das Tor verzeichnete sogar Düsseldorf durch Kevin Danso in der 45. Minute.

Nach dem Seitenwechsel verflachte das Geschehen zusehends. Beide Teams schienen mit dem Remis und der Ausdehnung ihrer Serien - der HSV war zuvor siebenmal ungeschlagen geblieben, Düsseldorf achtmal - leben zu können. 

Green schießt Greuther Fürth zum Sieg 

Einen wichtigen Sieg im Kampf um den Bundesliga-Aufstieg feierte die SpVgg Greuther Fürth. Das Kleeblatt gewann nach drei Spielen in Serie ohne Dreier beim VfL Osnabrück verdient mit 1:0 (1:0). 

Der ehemalige Münchner und Stuttgarter Julian Green (38.) traf mit seinem sechsten Saisontor für die Kleeblätter in Osnabrück. Für die Niedersachsen war es bereits die sechste Heimniederlage in Folge und die vierte Pleite in Serie. Mit 22 Punkten bleiben die Niedersachsen Elfter. Greuther Fürth verbesserte sich in der Tabelle auf Platz drei. 

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Die auswärtsstarken Fürther, die nur in einem der letzten 17 Liga-Gastspiele den Platz als Verlierer verlassen hatten, begannen mutig. Bei der ersten guten Möglichkeit köpfte Dickson Abiama über das Tor (15.). Der 22-jährige Nigerianer, der bis 2018 noch in der Kreisklasse gespielt hatte, feierte sein Startelfdebüt bei den Kleeblättern. 

Besser machte es Green kurz vor der Pause aus kurzer Distanz nach einer schönen Kombination. Wenig später (44.) traf der 25-Jährige den Innenpfosten. Auch nach dem Seitenwechsel war Fürth die bessere Mannschaft. Die besten Möglichkeiten hatte er auffällige Abiama. Erst schoss er über das Tor (57.), dann rettete die Latte für Osnabrück (70.).

Braunschweig verlässt Abstiegsplätze

Im Tabellenkeller beendete Eintracht Braunschweig seinen Negativlauf und verließ durch ein 1:0 (1:0) gegen den 1. FC Heidenheim zumindest vorläufig die Abstiegsplätze. Die vergangenen sieben Partien hatte Braunschweig in der Liga nicht gewonnen.

Marcel Bär (34.) sorgte mit seinem Treffer für den kleinen Braunschweiger Befreiungsschlag. Er profitierte dabei von einem Fehler von Marnon Busch, der den Ball bei einem verunglückten Rettungsversuch dem Braunschweiger genau in die Füße spielte. Heidenheim, das bei nun neun Auswärtsspielen nur einmal gewonnen hat, droht die Spitzenplätze nach der sechsten Saisonniederlage aus den Augen zu verlieren.

Heidenheim-Trainer Frank Schmidt war nach der Partie stinksauer auf sein Team. "So darf man sich nicht präsentieren", kommentierte er die dürftige Leistung seines Teams knallhart. 

Für die Würzburger Kickers wird die Luft im Kampf um dem Klassenerhalt nach dem 1:2 (0:0) bei Erzgebirge Aue hingegen allmählich dünn.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)