2. Bundesliga>

HSV: „Übertriebene Selbstdarstellung!“ - deutliche Kritik an Walter

Kritik an Walter: „Gefällt mir nicht“

Heribert Bruchhagen hätte nichts gegen einen Verbleib von HSV-Trainer Tim Walter einzuwenden. Allerdings wünscht sich der Ex-Boss, dass Walter an seinem Auftreten arbeitet.
Tim Walter wird auch in der kommenden Saison an der Seitenlinie des Hamburger SV stehen. Vorstand Jonas Boldt ist vom gemeinsamen Weg weiter überzeugt.
Heribert Bruchhagen hätte nichts gegen einen Verbleib von HSV-Trainer Tim Walter einzuwenden. Allerdings wünscht sich der Ex-Boss, dass Walter an seinem Auftreten arbeitet.

Nach dem verpassten Aufstieg des Hamburger SV hat der frühere Klubchef Heribert Bruchhagen Trainer Tim Walter für dessen Art des Coachings kritisiert.

„Mir gefällt einfach nicht die Art der übertriebenen Selbstdarstellung am Spielfeldrand. Jeden Einwurf aggressiv zu kommentieren, permanent an dem Schiedsrichter rummäkeln, immer wieder die Zuschauer mit Gesten auffordern“, monierte Bruchhagen bei Sky.

Walter habe ein Image aufgebaut, „das beim Publikum sehr gut angekommen ist. Das ist ja auch wichtig in dieser Phase, dass weiterhin 50.000 Leute zum HSV kommen. Das muss man beachten und das haben sie marketingtechnisch toll gemacht“, sagte der Ex-Vorstandschef (2016 bis 2018) der Hamburger.

Bruchhagen befürwortet Walter-Verbleib

Ein Bundesliga-Trainer stelle sich aus Bruchhagens Sicht jedoch "anders dar. Hier sollte Walter an sich arbeiten." Trotz seiner Kritik hätte Bruchhagen "überhaupt nichts dagegen einzuwenden", wenn Walter weiterhin Trainer des HSV bliebe.

Die Hamburger haben unter Walter zum zweiten Mal hintereinander den Bundesliga-Aufstieg in der Relegation verpasst. Dem 0:3 beim VfB Stuttgart folge eine 1:3-Niederlage im heimischen Volkspark. Der HSV spielt seit 2018 in der 2. Liga.