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2. Bundesliga: Drama im Abstiegskampf! Traditionsklub nach Torwartpatzer abgestiegen

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2. Bundesliga: Drama im Abstiegskampf! Traditionsklub nach Torwartpatzer abgestiegen

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Abstieg! Drama um Traditionsklub

Im Tabellenkeller der 2. Bundesliga geht es heiß her - der Abstiegskampf hat es in sich. Nach etlichen Wendungen jubelt letztendlich der SV Wehen Wiesbaden.
Holstein Kiel fährt einen knappen Auswärtssieg in Wiesbaden ein. Damit schieben sich die Störche an die Tabellenspitze.
SPORT1
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von SPORT1
Im Tabellenkeller der 2. Bundesliga geht es heiß her - der Abstiegskampf hat es in sich. Nach etlichen Wendungen jubelt letztendlich der SV Wehen Wiesbaden.

Der SV Wehen Wiesbaden behauptete trotz der 1:2-Niederlage gegen St. Pauli Tabellenplatz 16 und geht in die Relegation. Hansa Rostock verlor gegen den SC Paderborn mit 1:2 (0:0) und spielt kommende Saison in der 3. Liga.

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Die Partie in Rostock war in der vierten Minute der Nachspielzeit unterbrochen worden. Die Heim-Fans hatten mit massivem Abbrennen von Pyrotechnik den Eklat provoziert und dafür gesorgt, dass sich Spieler und Schiedsrichter in den Katakomben in Sicherheit bringen mussten. Auch ein Spielabbruch stand kurzzeitig im Raum.

Rostock-Coach Mersad Selimbegovic sprach nach dem Spiel von „einer totalen Leere“ und „Enttäuschung“. Es sei schwer die richtigen Worte zu finden. „Es passt in unser gesamtes Saisonbild. Ich bin enttäuscht, wir haben es geschafft. Ich bin verantwortlich, für Ergebnisse, die wir nicht erzielt haben“, gestand der Bosnier, der keinen Vertrag für die 3. Liga besitzt.

In der Relegation trifft Wiesbaden auf Jahn Regensburg. Das Hinspiel findet am 24. Mai in Regensburg statt, die Entscheidung fällt vier Tage später in Wiesbaden.

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Der Tabellenletzte VfL Osnabrück war bereits am 32. Spieltag sicher abgestiegen. Den direkten Aufstieg in die Zweitklassigkeit sicherten sich der SSV Ulm und Preußen Münster.

Kapitaler Torwartpatzer

Nils Fröling brachte die Rostocker in der 48. Minute in Führung. Felix Platte erzielte nach einem kapitalen Torwartpatzer von Markus Kolke den Ausgleich (72.). Platte war lediglich eine Minute zuvor eingewechselt worden. „Er hat uns oft im Spiel gehalten, auch heute. Es tut mir auch für ihn leid“, befand Selimbegovic was seinen Schlussmann angeht.

Rostock kam in der Schlussphase noch zu einer Riesenmöglichkeit (86.), doch der Ball wollte einfach nicht über die Linie. Adriano Grimaldi traf in der Schlussphase zum 2:1 (88.) - und besiegelte den Abstieg des Traditionsklubs.

Auch im Parallelspiel in Wiesbaden ging es heiß her. Nach dem frühen Führungstreffer von Franko Kovacevic (10.) schienen die Hessen bereits gerettet, doch Andreas Nielsen Albers traf aufseiten der Gäste zum Ausgleich (51.) und Danel Sinani erzielte den Siegtreffer zum 2:1 für St. Pauli (82.) - gleichbedeutend mit der Meisterschaft. Trainer Nils Döring sah am Spielfeldrand noch die Rote Karte wegen Meckerns (56.).

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„Wenn er eine Trinkflasche auf das Spielfeld kickt, dann ist es eine Rote Karte. Deswegen mussten wir das so machen“, sagte Schiedsrichter Deniz Aytekin im Anschluss. „Der vierte Offizielle stand direkt daneben und dann mussten wir die Rote Karte zeigen. Wir sind uns der Verantwortung natürlich schon bewusst - in der Situation aber gar keinen Spielraum.“ Döring wird aufgrund der Roten Karte im ersten Relegationsspiel gegen Regensburg zum Zuschauen verdammt sein.