2. Bundesliga>

Erster Dämpfer für Bundesliga-Absteiger

Dämpfer für Bundesliga-Absteiger

Der FC St. Pauli erlebt bei seiner Rückkehr in die 2. Bundesliga einen durchwachsenen Start. Nach einer schwachen ersten Hälfte steigert sich der Absteiger deutlich. Für den erhofften Auftaktsieg reicht es dennoch nicht.
St. Pauli kommt bei Rapp-Debüt nicht über ein Unentschieden hinaus
St. Pauli kommt bei Rapp-Debüt nicht über ein Unentschieden hinaus
© IMAGO/STEINSIEK.CH
Der FC St. Pauli erlebt bei seiner Rückkehr in die 2. Bundesliga einen durchwachsenen Start. Nach einer schwachen ersten Hälfte steigert sich der Absteiger deutlich. Für den erhofften Auftaktsieg reicht es dennoch nicht.

Absteiger FC St. Pauli ist zum Saisonauftakt hart in der Zweitliga-Realität gelandet. Der Fußball-Klub aus Hamburg kam am ersten Spieltag trotz einer guten zweiten Hälfte zu Hause nicht über ein 1:1 (0:0) gegen die SpVgg Greuther Fürth hinaus. Neu-Trainer Marcel Rapp verpasste bei seinem Pflichtspiel-Debüt damit den angepeilten Auftakt nach Maß.

Neuzugang Marcus Mathisen (46.) traf im ersten Spiel nach dem Abgang des langjährigen Kapitäns Jackson Irvine. Für Fürth war der auffällige Felix Klaus (52.) erfolgreich.

Voll hält St. Pauli im Spiel

St. Pauli fehlte nach dem Umbruch im Sommer in der ersten Hälfte merklich die Abstimmung. Neben Irvine hatten weitere Leistungsträger wie Torhüter Nikola Vasilj, Hauke Wahl, Karol Mets und Andreas Hountondji die Mannschaft verlassen.

Der vom Gegner aus Fürth gekommene Offensiv-Allrounder Branimir Hrgota strahlte wenig Gefahr aus – und so war Fürth dank dem spielfreudigen, aber zunächst glücklosen Klaus die etwas bessere Mannschaft. Dass es torlos in die Pause ging, hatte St. Pauli dem starken Keeper Ben Voll zu verdanken.

St. Pauli drängt vergeblich auf den Sieg

In Hälfte zwei wurde es dann von Beginn an rasant. Erst traf Mathisen kurz nach Wiederanpfiff per Kopf – kurz darauf schlug Kapitän Klaus zurück. Seinen Schuss aus der Drehung fälschte Mathisen unhaltbar ab.

St. Pauli übernahm nun das Kommando und spielte ansehnlich nach vorne, ließ aber zahlreiche Chancen ungenutzt. In der Schlussphase ärgerte sich St. Pauli nach einem harten Einsteigen gegen Ricky-Jade Jones über einen nicht gegebenen Foulelfmeter.