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Ronaldos Foul erregt Gemüter

Ronaldos Foul erregt Gemüter

Cristiano Ronaldo lässt in einer Aktion seinem Frust freien Lauf. Er darf aber weiterspielen.
Cristiano Ronaldo ist einmal mehr der entscheidende Mann für Manchester United. Doch verdeckt CR7 Uniteds große Defensivproblematik?
. SPORT1
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von SPORT1

Die 0:5-Niederlage gegen Liverpool im heimischen Old Trafford dürfte für Cristiano Ronaldo nur schwer zu verdauen sein.

Der Superstar, der vor der Saison von Juventus Turin zu United gewechselt war, erlebte mit seinem Team ein echtes Waterloo: Eine derartige Schlappe hatte Ronaldo mit Real Madrid nur beim 0:5 gegen den FC Barcelona 2010 erlebt.

Dabei entlud sich der Frust des 36-Jährigen bereits lange vor dem Ende: In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit, als es bereits 0:3 stand, verlor CR7 die Nerven, nachdem er ein Foul an Curtis Jones gepfiffen bekam.

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Der Youngster der Reds war zu Boden gegangen und hatte den Ball unter sich begraben. In seiner Wut trat Ronaldo gegen die Kugel, die voll in Jones‘ Magengrube ging. Zudem trat er auch nach dem Liverpool-Spieler.

Ronaldo nur verwarnt

Im Anschluss kam es zu einer Rudelbildung, bei der Andrew Roberson und Virgil van Dijk dem portugiesischen Superstar ihre Meinung geigten. Wer jedoch dachte, Ronaldos Tritt würde als Tätlichkeit gewertet, sah sich getäuscht. Schiedsrichter Anthony Taylor beließ es bei der Gelben Karte.

„Ronaldo verliert den Kopf“, titelte die spanische Zeitung Marca. „Cristiano Ronaldo verliert den Kopf“, schrieb Corriere dello Sport: „Eine hässliche Geste.“

Statt Ronaldo flog in der zweiten Hälfte der eingewechselte Paul Pogba vom Platz. Der französische Nationalspieler war mit offener Sohle in Naby Keita gesprungen und wurde zurecht des Platzes verwiesen.