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FC Barcelona: Lionel Messi sollte gratis spielen, wünschte Laporta

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FC Barcelona: Lionel Messi sollte gratis spielen, wünschte Laporta

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Barca-Boss: „Gehofft, dass Messi gratis spielt“

Barca-Boss: „Gehofft, dass Messi gratis spielt“

Der FC Barcelona wollte Lionel Messi behalten - bezahlen wollten sie den Topverdiener der Sportwelt aber am liebsten nicht mehr, wie der Präsident jetzt zugibt.
Mit Lionel Messi spielt der vielleicht beste Spieler aller Zeiten seit diesem Sommer in der französischen Hauptstadt. Thilo Kehrer erzählt, wie es ist, den Superstar im Team zu haben.
Philipp Heinemann
Philipp Heinemann

Der FC Barcelona befindet sich einer tiefen Krise.

Noch nicht sportlich, aber vor allem wirtschaftlich ist der spanische Gigant dem Abgrund erschreckend nahe. In den letzten Tagen wurden immer wieder Details zur kaum nachvollziehbaren Finanzpolitik des Klubs bekannt.

Auch am Freitag gibt es wieder Schlagzeilen, die sowohl Fans als auch neutrale Betrachter mit dem Kopf schütteln lassen dürften. Produziert wurden sie diesmal von Barcas Präsident Joan Laporta, der nach den jüngsten Enthüllungen Rede und Antwort stand.

Unter anderem wurde er dabei auf den Abgang von Superstar Lionel Messi angesprochen, den die klammen Katalanen schlicht nicht mehr bezahlen konnten.

Er sei dem zu Paris Saint-Germain abgewanderten Argentinier zwar nicht böse, dafür liebe er ihn schlicht zu sehr. „Aber als wir gesehen haben, dass es (mit einem Verbleib) nicht klappt, gab es Enttäuschung auf beiden Seiten“, sagte er im Interview mit RAC1.

Es habe bei Messi das Verlangen nach einem Verbleib gegeben, durch das PSG-Angebot aber auch Druck. Alles deute daraufhin, dass es die Offerte schon gab, bevor das Barca-Aus feststand.

Von 555 Millionen auf Null mit einer Unterschrift?

„Als die Zeit für eine Entscheidung anstand, dachte ich, dass ich das Beste für Barca tue. Ich hatte gehofft, dass sich etwas ändert und er (Messi, Anm.) gratis spielt, aber wir können nicht davon ausgehen, dass ein Spieler mit seinem Status das tun würde“, führte Laporta aus.

Eine Aussage, die geradezu sinnbildlich für die Situation bei Barca steht. Der bestbezahlte Sportler des Planeten, für lau? Bei aller Fußball-Romantik eine fast schon absurde Hoffnung.

Stimmen die Zahlen, die El Mundo in Spanien nach dem Leak des Messi-Vertrags vor einigen Monaten verkündet hatte, bezog Messi in den letzten vier Jahren seines Barca-Daseins insgesamt 555 Millionen Euro.

Immerhin: Geld schuldet der Verein seinem Ex-Star laut Laporta keines mehr.