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Rummenigge fordert Terminplan-Reform

Rummenigge fordert Terminplan-Reform

Karl-Heinz Rummenigge spricht für eine Reform des vollen Terminkalenders im Profifußball aus. Auch zum Thema Super League äußert sich der frühere Vorstandschef des FC Bayern.
Auch wegen des 7:0-Siegs gegen Bochum stellt man sich die Frage: Ist der FC Bayern in der Bundesliga gut aufgehoben oder eigentlich fehl am Platz?
. SPORT1
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von SPORT1

Bayern München früherer Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat erneut für eine Entschlackung des vollen Terminkalenders im Profifußball plädiert.

„Wir müssen versuchen, dass wir diesen Fußballkalender, der viel zu vollgepackt ist, ein bisschen reformieren und rationalisieren“, sagte Rummenigge am Mittwoch im Rahmen der Preisverleihung der Initiative Deutscher Fußball Botschafter in Berlin: „Die Spieler können nicht mehr leisten, als es im Moment schon von ihnen verlangt wird.“

Daher sei er auch „nicht dafür, dass eine Fußball-WM alle zwei Jahre stattfindet.“ Das Ziel müsse sein, die Qualität der Wettbewerbe und Spiele zu steigern, aber deren Anzahl zu reduzieren.

Rummenigge: „Thema Super League ist erledigt“

Dass es künftig einen erneuten Anlauf für eine Super League gibt, hält der 66-Jährige indes für ausgeschlossen.

„Das Thema Super League ist erledigt, ist tot. Es wird nie wieder aufblühen, das ist völlig klar“, sagte Rummenigge: „Es war ein großer Reinfall, das Votum der Fans war ja eindeutig.“

Im April hatten zwölf Vereine aus Italien, Spanien und England die Idee einer kontinentalen Super League angestoßen, die in direkter Konkurrenz zur Champions League getreten wäre.

Der Verstoß wurde unter anderem von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) harsch kritisiert, der Verband drohte zudem mit Sanktionen. Kurz darauf stiegen die ersten Vereine wieder aus der Super League aus.