Pini Zahavi ist einer der einflussreichsten Berater der Fußball-Szene.
Pini Zahavi wird Betrug vorgeworfen - Lewandowski-Berater reicht Klage ein
Betrug? Lewandowskis Berater reagiert
Der berühmt-berüchtigte Spieleragent gibt für gewöhnlich gerne den Strippenzieher im Hintergrund - öffentliche Aussagen sind selten. Zuletzt wurde der 78-Jährige unfreiwillig ein wenig ins Rampenlicht gezerrt, als bekannt wurde, dass ihm wegen Betrugsvorwürfen ein Gerichtsverfahren droht.
In Belgien wurde Zahavi, der unter anderem Bayern Münchens Superstar Robert Lewandowski vertritt, von der Staatsanwaltschaft angeklagt. Nun hat er darauf reagiert.
Wie sein Anwalt Denis Bosquet bei L‘Echo bekannt gab, reiche Zahavi selbst eine Klage ein, wegen der möglichen „Verletzung des Untersuchungsgeheimnisses.“ Zum Hintergrund: Die Justiz wirft dem Israeli Fälschung, Betrug und Geldwäsche im Zuge der Übernahme des belgischen Erstligisten Royal Mouscron im Jahr 2015 vor.
Vorwürfe gegen Zahavi schon 2018 erhoben
Der KlubKV Mechelen hatte die Vorwürfe 2018 erhoben, die Ermittlungen wurden aber erst vor kurzem öffentlich gemacht.
Zahavis Klage zielt nun darauf ab, dass ein Richter ernannt wird, der überprüfen muss, ob es bei den Ermittlungen zu einem Verstoß in Sachen Vertraulichkeit gekommen ist. Laut seinem Anwalt geht es darum, die Privatsphäre des Mandanten zu schützen, aber auch die Ermittlung selbst.
Ob Zahavis Beschwerde bei einer Zivilpartei stattgegeben wird, ist nicht klar. Es bleibt spannend bei dem Fall rund um einen der bedeutendsten Berater im Fußball.