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Kuriose Weltelf bei FIFA-Awards: Salah und Mendy fehlen - Matthäus mit Versprecher

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Kuriose Weltelf bei FIFA-Awards: Salah und Mendy fehlen - Matthäus mit Versprecher

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Kuriose Weltelf sorgt für Verwunderung

Kuriose Weltelf sorgt für Verwunderung

Die Weltauswahl sorgt bei den FIFA-Awards für Verwunderung. Zwei Superstars fehlen im Aufgebot
Robert Lewandowski bleibt der Beste der Besten: Nach 2020 gewinnt der Pole auch 2021 die FIFA-Wahl zum Weltfußballer und setzt sich gegen Lionel Messi und Mo Salah durch.

Bei den FIFA-Awards sind nicht nur die besten Einzelspieler des vergangenen Jahres ausgezeichnet worden, sondern auch das beste Team.

Die so genannte Weltauswahl wurde auch in diesem Jahr wieder von der Spielervereinigung FIFPro präsentiert - und wie schon hier und da in den Vorjahren sorgte die Zusammenstellung der namenhaften Elf erneut für Verwunderung.

Komisch mutete auf den ersten Blick vor allem die gewählte Formation an, die vermeintlich beste Elf des Jahres wurde im 3-3-4 System vorgestellt. Ganze vier Stürmer wurde also gewählt: Namentlich vertreten waren der wiedergewählte Weltfußballer Robert Lewandowski vom FC Bayern, Erling Haaland (Borussia Dortmund), Lionel Messi (FC Barcelona) und Cristiano Ronaldo (Manchester United).

Doch damit nicht genug: In der völlig unrealistisch anmutenden Offensivreihe fehlte Mohamed Salah. Also der Superstar des FC Liverpool, der bei der Wahl zum Weltfußballer auf der Shortlist der Top-3-Kandidaten war.

Salah fehlt - Matthäus mit Versprecher

Die geballte Offensivpower der Weltauswahl kommentierte auch der bei der FIFA-Zeremonie geladene Rekordnationalspieler Lothar Matthäus mit einem Grinsen - und leistete sich dabei einen kleinen Versprecher. Auf englisch sagte er: „A lot of offenders in this team.“ Anstatt von Offensivspieler sprach er also versehentlich von Straftätern.

Im Mittelfeld wurden derweil Kevin de Bruyne (Manchester City), und Jorginho sowie N‘Golo Kante (beide FC Chelsea) aufgeboten. Die Abwehr bilden David Alaba (Real Madrid), Leonardo Bonucci (Juventus Turin) und Rúben Dias (Manchester City). Deutsche Spieler sucht man vergeblich.

Darum fehlte der Welttorhüter in der Weltauswahl

Im Tor - und auch das dürfte bei einigen Fans für Verwunderung gesorgt haben - steht Gianliugi Donnarumma. Der Schlussmann von Paris Saint-Germain hat die Auszeichnung zwar durchaus verdient, war aber zuvor bei der Wahl zum Welttorhüter leer ausgegangen.

Warum der Preisträger Edouard Mendy (Chelsea) hier fehlte, erklärt sich mit dem Wahlprozess. Die Weltauswahl wird von der FIFPro ausgezeichnet, gewählt wird hier nur von den Spielern selbst.

Die anderen individuellen Auszeichnungen bei der Award-Veranstaltung „The Best“ werden derweil nach Stimmenabgabe von Trainern aller Nationalmannschaften, die der FIFA angehören, deren Kapitäne und je einem Journalisten aus jedem FIFA-Mitgliedsland sowie den Fans vergeben.





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